Alle Welt spricht von DSL, die korrekte Bezeichnung lautet aber eigentlich ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). Einige Provider haben ADSL denn auch für ihre Werbung umgetauft. Bei der Deutschen Telekom wird von T-DSL gesprochen, QSC nennt seine Variante Q-DSL. Genutzt wird für die Bereitstellung von ADSL immer eine vorhandene Telefonleitung. ADSL hat sich im Laufe der Zeit fortentwickelt. Inzwischen dominiert ADSL2 und die Weiterentwicklung ADSL2+ den Markt. Mit ADSL2 können höhere Bandbreiten geschaltet werden.
ADSL bietet schnelle Downloads
Während SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) sowohl für den Download als auch den Upload gleich hohe Bandbreiten bietet, verfügt ADSL über hohe Downloadraten, aber über einen erheblich geringeren Upstream. SDSL ist wesentlich teurer als ADSL und wird vorwiegend von Geschäftskunden genutzt, die auch für den Upload von Daten hohe Bandbreiten benötigen.
Der Ausbau von ADSL beziehungsweise ADSL2 ist mittlerweile fast flächendeckend erfolgt. Dennoch müssen immer noch Endkunden in ländlichen Gebieten auf die Versorgung mit ADSL warten. ADSL ist relativ störungsanfällig, bei mehr als etwa vier Kilometern zur nächsten Vermittlungsstelle ist eine Verbindung in der Regel nicht stabil. SDSL ist etwas zuverlässiger und kann auch noch rund sieben Kilometern von der Vermittlungsstelle genutzt werden. Bei ADSL liegt die Bandbreitenobergrenze im Download bei DSL 16000.
Populäre ADSL / ADSL2+ Provider in Auswahl:
1&1 DSL
Der Provider 1&1 bietet DSL Komplettpakete an, die inklusive Internet Flatrate ab 19,99 Euro erhältlich sind. Die Startbandbreite liegt bei DSL 6000. Wer mehr DSL Geschwindigkeit benötigt kann auch zu einem Paket mit DSL 16000 ab 29,99 Euro im Monat greifen - inklusive optionaler Handy-Flat. Mit dem 1und1 Homeserver kann zudem zuhause einfach und komfortabel ein eigenes Netzwerk errichtet werden.
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congstar DSL
Congstar, das Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, punktet am Markt mit kurzen Vertragslaufzeiten. Zur Wahl stellt congstar zwei Komplettpakete: Paket 1 mit DSL 2000 ist mit einem vorhandenen Telekom Telefonanschluss ab 19,99 Euro monatlich nutzbar. Ganz ohne Telekom kommt das Komplettpaket 2 ab 24,99 Euro im Monat aus. Mehr DSL Speed gibt es zu monatlichen Zuschlägen ab 4,99 Euro.
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Telekom DSL
Die ursprünglich T-DSL getauften ADSL Produkte der Deutschen Telekom starten für Einsteiger mit Call&Surf Basic ab 29,95 Euro. Enthalten ist eine Internet Flatrate mit DSL 2000. Großen Zuspruch findet die Doppel-Flat Call&Surf Comfort, die ab 39,95 Euro monatlich erhältlich ist. Internetprofis greifen zu Call&Surf Comfort Plus mit DSL 16000 für 49,95 Euro im Monat.
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Versatel DSL
Bislang stellte Versatel seinen Kunden ein DSL Baukastensystem zur Verfügung. Nach dem Umbau der Tarifpalette sind nur noch die drei Komplettpakete Pure, Plus und Premium zu Preisen zwischen 29,95 und 49,95 Euro monatlich buchbar. Allerdings lassen sich alle Tarife weiterhin mit einige Zusatzoptionen ergänzen.
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Vodafone DSL
Vodafone, Mutterfirma von Arcor, hat neben Mobilfunk auch DSL im Programm. Alle Nutzergruppen vom Einsteiger bis zum vielsurfenden Internetprofi werden mit den DSL All-Inclusive-Paketen abgedeckt. Eine Doppel-Flatrate mit DSL 6000 zur Nutzung von Internet und Telefon gibt's ab 29,95 Euro im Monat.
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Lokale Anbieter
Aber nicht nur die bundesweit aktiven ADSL Anbieter bieten einen schnellen DSL Anschluss. Auch regionale DSL Provider vor Ort können kostengünstige DSL Angebote machen und durchaus eine Alternative zu den großen Anbietern sein. Ein solcher DSL Preisvergleich sollte vor einer Bestellung daher auf jeden Fall durchgeführt werden. Gerade in den großen Städten können lokale Anbieter oft mit eigenen, schnellen Netzen aufwarten. Zur Hilfe beim DSL Preisvergleich haben wir eine Auflistung deutscher Regionalcarrier zusammengestellt. Unser Breitband-Tarifrechner hält Tarifinformationen zu allen ADSL Anbietern bereit.
Mehr zu ADSL2(+), dem Nachfolger von ADSL, findet sich auf unserer ADSL2-Infoseite oder in unserem Breitband-Special.