Filme, Musik, Bilder – und das alles auf der TV-Mattscheibe. Immer mehr Anbieter drängen mit Lösungen auf den Markt, mit denen sich multimediale Leckerbissen aus dem Netz in das Wohnzimmer befördern lassen. So auch der Internet-Provider
1&1, der zum Ende des Jahres 2007 das
MediaCenter vorstellte, eine Streaming-Box, die darauf spezialisiert ist, On-Demand-Inhalte fernsehtauglich zu präsentieren. Die Redaktion von onlinekosten.de bekam die Gelegenheit das neue Angebot ausgiebig zu testen.
"Internet-Entertainment"
Das 1&1 MediaCenter steht für mehr als nur das einfache Gerät, sondern versteht sich als Kombination von Streaming-Box und ausgewählten Multimedia-Inhalten. Die PR-Abteilung von 1&1 subsumiert es schlicht unter dem Begriff "Internet-Entertainment". Konkret bedeutet dies, das über das MediaCenter im Netz hinterlegte Inhalte, also Filme, Serien, Videoclips, Musikstücke, Audio-Podcasts aber auch das laufende Programm von über 4.000 Radiosendern auf dem Fernseher abgerufen werden können.
Einige Voraussetzungen erforderlich
Verbindet das Internet mit dem Fernseher:
Das MediaCenter. Bild: 1&1
Einige Voraussetzungen gilt es vor der Anschaffung zu bedenken. Im Juli 2008 kippte 1&1 die Beschränkung, dass lediglich die eigenen Kunden das Angebot nutzen können. In anderen Worten: Ab sofort können Nutzer unabhängig vom Provider das MediaCenter bestellen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass eine ausreichend hohe Bandbreite zur Verfügung steht. 1&1 empfiehlt eine mindestens ein Megabit pro Sekunde (Mbit/s) schnelle Internetanbindung, richtig Spaß macht es allerdings erst ab drei Mbit/s aufwärts. Unnötig zu erwähnen, dass der Fernseher auf der Rückseite einen Scart-Anschluss aufweisen sollte. Eine Stereoanlage mit analogen oder optischen Audioeingängen ist hingegen optional: zur Not tun es auch die TV-Boxen.
Gerät und Installation
Auch wenn 1&1 der Box das eigene Logo aufgedrückt hat: Im Kern handelt es sich beim MediaCenter um das "FRITZ! Media 8040" genannte Gerät aus dem Hause AVM. Ein großer Vorteil, da AVM zum einen als Peripheriehersteller im Breitbandsektor einiges Ansehen genießt und zum anderen dafür bekannt ist, regelmäßige Firmware-Updates zu liefern, welche die Box technisch auf dem neusten Stand halten. Das MediaCenter wird zusammen mit einem Netzteil, einer Fernbedienung, einem Netzwerk- und Scart-Kabel sowie einem Audio Cinch-Kabel geliefert. Angeschlossen wir die Box wahlweise über LAN Kabel oder über
WLAN mit dem Router – eine drahtlose Verbindung (unterstützt werden die Standards IEE 802.11 b und g) empfiehlt sich jedoch, da sich der Computer nicht immer in unmittelbarer Nähe zum Fernseher befindet.
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