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Kabel Internet - Internet via Kabel

Viele Wege führen in das Netz. Die beliebteste Zugangsart der Deutschen ist nach wie vor der Kupferdraht in der Telefonleitung: Seit "DSL" als Zauberwort für flottes Internet in den neunziger Jahre lanciert wurde, haben alternative Technologien einen schweren Stand. Doch ein Konkurrent holt stetig auf: das Fernsehkabel. Mittlerweile bringt dieses nicht nur TV- und Radio-Signale in die Wohnzimmer, sondern dient auch Sprach- und Datendiensten als Medium – und zwar mit Geschwindigkeiten, die mit eine herkömmlichen Telefonleitung kaum zu leisten wären. Theoretisch könnten Kabelnetzbetreiber ihren Kunden einen Downstream mit 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) anbieten.

18,5 Millionen Haushalte angeschlossen

Internet per Kabel hat nach Meinung von Branchenkenner eine große Zukunft vor sich: Heute sind bereits 18,5 Millionen Haushalte an die Netze angeschlossen – und täglich werden es mehr. Dafür investieren die Betreiber jährlich Milliarden Euro um immer neue Gebiete zu erschließen oder die bestehende Infrastruktur rückkanalfähig zu machen. Dadurch wird Kabelinternet auch für all diejenigen interessant, die abseits der großen Ballungszentren noch nicht an das Breitbandnetz angeschlossen sind.

unitymediaKabel BWunitymediaKabel DeutschlandKabel Deutschland Apropos Betreiber: In Deutschland teilen drei große Unternehmen den Kabelmarkt unter sich auf. In Nordrhein-Westfalen und Hessen ist Unitymedia beheimatet, in Baden-Württemberg regiert Kabel BW und die restlichen 13 Bundesländer liegen im Einflussgebiet von Kabel Deutschland.

Eine überlegenswerte Alternative

Wer sich mit dem Gedanken trägt, künftig per TV-Kabel seine Netzausflüge zu starten, ist bei allen drei Betreibern gut aufgehoben. Anders als beispielsweise bei vielen Festnetzanbietern ist es in der Kabelbranche üblich, den Kunden eine kompetente Installationshilfe zur Seite zu stellen, beispielsweise in Form eines Technikers, der kostenlos die Konfiguration vor Ort vornimmt.

Auch die in Sachen Preispolitik braucht das TV-Kabel nicht den Vergleich mit der DSL-Konkurrenz zu scheuen – die monatlichen gebühren bewegen sich etwa auf demselben Niveau, zudem gibt es in regelmäßigen Abständen Neukundenangebote, bei denen Erstbesteller kräftig sparen können.

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