Auf Powerline als kommende Technik für Breitband-Internetzugänge hofften viele, die aus technischen Gründen von der Deutschen Telekom keinen T-DSL-Anschluss erhalten konnten. Schließlich verfügt jeder Haushalt über einen Stromanschluss. In der Praxis konnte sich die Powerline-Technik aber nie durchsetzen.
Die Chancen der Powerline-Technik, sich am Markt zu etablieren, sind in Zeiten von UMTS und
Kabel-Internet extrem gering. Der Energieversorger RWE, E.ON, Nortel,
die Berliner BeWAG und auch Siemens haben bereits ihre
Powerline-Projekte eingestellt. Als Gründe wurden immer wieder zu hohe
Grenzwerte für elektromagnetische Strahlungen, Angst vor Elektrosmog
in der Bevölkerung und die beabsichtigte Sperrung einiger
Sonderfrequenzen genannt.
Diesen pessimistischen Ausblick bestätigte auch eine Studie von Forrester Research über den deutschen Powerline-Markt vor einigen Jahren. Die gravierendsten Faktoren dafür seien zum einen die undurchsichtige Preisgestaltung, die nicht garantierte Geschwindigkeit sowie die mangelhafte Flächendeckung dieser Technik. Heute ist nur noch ein einziger Anbieter übrig geblieben, der
Powerline aktiv vermarktet:
Vype in Mannheim.