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TFT Monitor – so finden Sie den passenden LCD Bildschirm

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In Büros stehen sie nur noch selten und auch von heimischen Schreibtischen sind sie fast verschwunden: klobige Röhrenmonitore. Ersetzt werden sie dabei durch ein schicken, flachen TFT Monitor, der nicht nur wesentlich platzsparender und leichter ist als die alten Kollegen, sondern auch strahlungsarm. Die LCD Displays sind absolut flimmerfrei und schonen die Augen, zudem helfen sie beim Strom sparen. Bei der Wahl des geeigneten TFT Monitors gibt es jedoch einiges mehr zu beachten als bei den guten, alten Röhren-Modellen. So unterbieten sich die Hersteller mit immer höheren Kontrastangaben oder Reaktionszeiten, auch wenn diese nicht die einzigen, wichtigen Kriterien bei einem guten LCD Monitor darstellen. Helligkeit, Größe und der Betrachtungswinkel spielen ebenfalls eine Rolle. Was diese Angaben bedeuten und worauf es wirklich ankommt, haben wir zusammengestellt.

Mit der Frage, ob zwei einzelne Monitore aber ein großer Monitor praktischer sind, beschäftigt sich ein Extrateil.

TFT Monitor Kaufberatung

1. Funktionsweise und Reaktionszeit
2. Panel-Typen (TN, IPS, PVA/MVA), Schlierenbildung und Blickwinkel
3. DVI, VGA, HDMI, HDCP - Anschlüsse
4. Kontrast, Beleuchtung, Größe und Format
5. Auflösung, Pixelfehler und Ergonomie
6. Hilfe zur Entscheidungsfindung, Kauftipps

TFT Monitor - Funktionsweise

TFT Bildschirme nutzen für die Bilddarstellung spezielle Flüssigkeitskristalle und werden deshalb auch als Liquid Crystal Displays (LCDs) bezeichnet. Diese Kristalle befinden sich zwischen zwei Glasscheiben: Auf der einen befinden sich die Thin Film- oder Dünnschicht-Transistoren (TFT) und die andere Scheibe ist mit einer großen Elektrode versehen, die mit allen Transistoren verbunden ist. Dahinter sorgen Leuchtstoffröhren oder neuerdings auch LEDs für ausreichend Licht.

Wie entsteht nun das Bild? Die Bildpunkte auf dem Monitor setzen sich jeweils aus den Farben Rot, Grün und Blau (RGB) zusammen. Vereinfacht dargestellt: Jeder Transistor sagt einem Bildpunkt, wo er das Licht der Leuchtstoffröhren durchlassen soll und bestimmt somit die Farbe. Die Zeit in Millisekunden (ms), die der Bildpunkt dabei für einen Farbwechsel benötigt, nennt man Reaktionszeit (Response Time).

tft_auswahl.jpg
Von links nach rechts: LG Flatron L1952H und L2000C, Samsung SyncMaster 203B und 932B.
Bilder: LG und Samsung.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit stellt – besonders für Computerspieler – eine wichtige Größe dar. Auch deshalb unterbieten sich die Hersteller mit immer kleineren Zeitangaben. Diese können auf zwei unterschiedlichen Messverfahren beruhen: Eine Methode ist die Zeitmessung für den Wechsel von Schwarz zu Weiß (rise) und wieder zurück (fall), die auch als Black-White-Time (kurz BWT) angegeben wird. Die zweite Möglichkeit heißt Grey-To-Grey (GTG) und gibt die Zeitspanne für den Wechsel von Grau zu Grau an. Letztere ist nicht nur kürzer, sondern auch praxisnäher, da harte Wechsel von Schwarz zu Weiß zum Beispiel bei der Videowiedergabe eher selten vorkommen. Dies ist auch die bevorzugte Methode der Hersteller, um die Response Time anzugeben.

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