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Google Earth und Co. - Die ganze Welt im Internet

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Das Internet ist groß. Die ganze Welt lässt sich dort verpacken – natürlich nur digital. Im Web 2.0 gibt es einige interaktive Karten- und Satellitenbilder-Programme, in denen sich die Erde und andere Himmelskörper virtuell bereisen lassen.

Der bekannteste Vertreter der Gattung "Virtual Globe Tools" ist Google Earth. Google Earth ist der Inbegriff für die virtuelle Erde. Das Programm liefert Satelliten- oder Luftbilder aus allen Gegenden der Welt, oft so scharf, dass man einzelne Menschen erkennen kann.

Nicht live, aber detailreich

Natürlich sind die Bilder nicht live wie bei einer Webcam, vielmehr handelt es sich um Bilder, die im Lauf der vergangenen Jahre von Satelliten aufgenommen wurden. Spezielle Foto-Satelliten umkreisen seit Jahren die Erde und machen Aufnahmen von der Oberfläche. Diese Fotos werden in Google Earth verwendet und ständig aktualisiert. Zudem werden für besonders detaillierte Bilder Luftaufnahmen verwendet.

sat_earth.jpg
Bild: Google Earth


Google verknüpft in Google Earth geschickt Marketing mit Usability. Google Earth wird, wie so viele andere Google-Tools, kostenlos angeboten, natürlich ist Google Earth voll ins Google-Angebot integriert. Wer nach Restaurants sucht, bekommt eine Liste von Restaurants inklusive Routenplaner in Google Earth serviert. Wer nach einer Tankstelle sucht, erhält auch eine Auflistung eben dieser. Einzige Voraussetzung: Die Unternehmen müssen samt Adresse bei Google gelistet sein.

Ortsmarken und Overlays

Doch Google Earth kann noch viel mehr als bloß Restaurants finden. Fast jede Funktion, die auch nur im Entferntesten mit einer Weltkarte wie Google Earth genutzt werden kann, ist inzwischen vorhanden. Ortsmarken und Overlays erlauben die individuelle Gestaltung des Kartenmaterials. Ein Fähnchen am Haus jeder Ex-Freundin oder - für Briefträger - der bissigen Hunde in der Nachbarschaft? Kein Problem! Über die Overlays lassen sich auch fremde Objekte in Google Earth einbinden. Disney etwa nutzte dieses Feature, um eine Totenkopf-förmige Insel als Werbegag für den Film "Fluch der Karibik 2" einzufügen.
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