Kontakte halten und neue Kontakte finden - egal ob privat oder im Berufsleben – dabei helfen "soziale Netzwerke", die seit heute immer zahlreicher im
Web 2.0 zu finden sind. Es gibt jedoch einen Haken: Informationen werden in sozialen Netzwerken oft viel zu freizügig preisgegeben.
Es ist so angenehm: Eben erst beim Studenten-Projekt angemeldet, schon trifft man alte Freunde wieder, die dort ebenfalls angemeldet sind. Soziale Netzwerk-Dienste gibt es für alle möglichen Interessen, sie heißen
Myspace,
Studylounge oder
Xing und verfolgen alle den gleichen Zweck: Der Anwender präsentiert sich auf einer eigenen Profilseite und kann über die Suchfunktion von anderen Anwendern gefunden werden.
Freizügiger Umgang mit Daten
In den Profilen können neben Name, Adresse und Telefonnummer auch zahlreiche andere Informationen angegeben werden, etwa Hobbys oder der eigene Lebenslauf. Bilder und Videos können hier ebenso veröffentlicht werden wie eigene Texte. Natürlich ist es jedem Anwender selbst überlassen, welche Informationen er publiziert, doch grundsätzlich besteht die Gefahr des Daten-Diebstahls.
Je nachdem, wie der Dienst programmiert ist, sind die Profilseiten öffentlich einsehbar oder nicht. In der Regel geben die Anbieter die Profil-Seiten jedoch nur für angemeldete Nutzer heraus. Ein System von "Freunden" gibt weitere Sicherheit. Die Freundschaften müssen beidseitig bestätigt werden, erst danach können zwei Anwender ihre gegenseitigen Profile komplett einsehen. Doch wie überall im Internet treibt sich auch in den sozialen Netzwerken Gesindel herum. Datensammler und Stalker finden hier gegebenenfalls ideale Existenzbedingungen.