Internetanbieter haben ihre Verfügbarkeit in den großen Städten meist gut ausgebaut. Stadtbewohner haben daher meist die Wahl zwischen mehreren DSL Anbietern. Doch nicht überall ist DSL vor Ort verfügbar. Eine unterschiedliche DSL Verfügbarkeit kann es auch in einzelnen Stadtvierteln oder sogar innerhalb einer Straße geben.
Verfügbarkeit abhängig vom Anbieter
Obwohl die Netzabdeckung der Provider stetig verbessert wird, kommen etliche Anbieter erst auf eine Verfügbarkeit von 60 bis 70 Prozent der Haushalte. Gerade Bewohner ländlicher Gebiete können von solchen Zahlen aber oft nur träumen, da dort oft gar kein DSL zur Verfügung steht. Die Deutsche Telekom kommt inzwischen auf eine Netzabdeckung von 96 Prozent aller Haushalte. Dennoch schaltet mancher Provider den DSL Anschluss nicht nur über die Telekom, sondern greift auch zu alternativen Anbietern. Als Wettbewerber der Telekom sind insbesondere Telefónica und QSC mit ihren eigenen Netzen gut im Geschäft.
Von entscheidener Bedeutung für die Verfügbarkeit von DSL ist die Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle. DSL-Verbindungen können nur stabil betrieben werden, wenn die maximale Distanz zur nächsten Vermittlungsstelle nicht mehr als fünf Kilometer beträgt. Jeder DSL Anbieter bietet daher auf seiner Internetseite auch einen Check zur Verfügbarkeit von DSL an. Dadurch erhalten Interessierte, die überprüfen wollen, ob die DSL Angebote der Provider auch vor Ort an der eigenen Adresse verfügbar sind, schnell Auskunft.
Doch auch wenn der DSL Verfügbarkeitscheck negativ ausfallen sollte, stehen meist Alternativen bereit. Denn DSL ist nicht mehr nur der alleinige Zugangsweg zu schnellem Internet. Als immer stärker werdende Konkurrenz treten die großen Kabelnetzbetreiber auf, die ihre Kabelnetze modernisiert und internetfähig gemacht haben. Aber auch DSL via Satellit ist bundesweit flächendeckend verfügbar. Mit immer größerer Bandbreite und Verfügbarkeit warten auch die UMTS-Netze der Mobilfunknetzbetreiber auf.