Es ist ja schön, dass die Telekom jetzt wieder Vermittlungsstellen ausbaut, nur ist es langsam schon wirklich peinlich, welche Super-Mini-Ortsnetze mit teilweise nur 500 oder 600 Einträgen oder andere relativ kleine, wo bis zu 40% der Anschlüsse aufgrund zu hoher Dämpfung nicht für ADSL in Frage kommen, für den Ausbau ausgesucht werden, wo doch angeblich die Wirtschaftlichkeit so im Vordergrund steht. Andere Anschlussbereiche, die bis zu 6-mal so groß sind und die Leitungsbedingungen außerdem relativ gut sind, will man dagegen auf Brechen und Würgen partout nicht anpacken.
Besonders diese drei haben mich nun total umgehauen; da schießt die Telekom wirklich den Vogel ab:
04805 Schafstedt (600!!)
04848 Rantrum (940!)
04859 Windbergen (530!!)
Die Auswahl erfolgt anscheinend wirklich per Zufallsgenerator oder mit der Lostrommel, anders kann ich mir das wirklich nicht mehr erklären.
Naja... das erinnert mich an eine Umfrage über Kabelfernsehen vor einigen Jahren in meinem Geburtsort.
Post: "Würden Sie sich für Kabelfernsehen interessieren ?"
älterer Mitbürger: "Wieso ? Ich kann doch alle drei Programme empfangen."
Da gibt es heute noch kein Kabel, obwohl in Nachbarorten gebaut wurde.
Dafür hat jetzt fast jeder eine Schüssel auf dem Dach.
DSL gibt es aber, da hatten wir jüngeren dann besser aufgepasst und uns sofort alle in die Interessentendatenbank eingetragen
Evtl. liegen ja bei den kleinen ausgebauten Ortsnetzen mehr Bestellungen vor bzw. die hatten mal bessere Umfrage Ergebnisse.
W
Mit dem Kabelnetz kann man das garnicht vergleichen, da dafür wirklich zu jedem einzelnen Haus erst eine Leitung gelegt werden mußte, zusätzlich zur Anbindung des Ortes selbst, so dass der Aufwand auch direkt von der Größe des Ortes abhängt. Diese Umfrage wegen Kabel kam damals bei uns auch erst sehr spät, wo schon viele eine Schüssel auf dem Dach hatten, so dass dann natürlich kaum jemand mehr Kabel wollte. Bei DSL muss in dem Fall lediglich die VST umgerüstet werden, d.h. es müssen nicht in den ganzen Orten die Straßen und Vorgärten aufgerissen werden, wodurch der Aufwand überall in etwa gleich ist, so dass es dann schon ein garvierender Unterschied ist, ob man eine VST für nur 800 oder 5000 Leute ausbaut. Für DSL werden außerdem von der Telekom keine Umfragen gemacht, so dass man garnicht oder nur sehr schlecht beurteilen kann, wie hoch der Bedarf irgendwo ist. Die Interessentendatenbank ist auch eine zweischneidige Sache, denn manche Hotlinemitarbeiter wissen garnichts davon, d.h. es werden nicht wirklich alle Leute eingetragen. Die meisten potentiellen Kunden rufen auch erst garnicht bei der Telekom an wegen DSL, da sie schon von Nachbarn wissen, dass DSL sowieso noch nicht verfügbar ist und es somit nicht für nötig halten. Wenn man real bestellen könnte, würden sich die Ports überall mit der Zeit von selber füllen.
mh mag ja sein dass es da potentiell mehr kunden gäbe aber auch schonmal an grundgegebenheiten gedacht z.b. glasfaser verlegt---> kein dsl
oder Vermittlungsstelle bekommt nicht die nötige Breitband anbindung etc oder schlechte kabel verlegt die zuviel dämpfung haben etc alles möglich kenn das vonnem kumpel ham 2 in der straße dsl ca 3km entfernung zur vermittlungsstelle ham beide nur 384er DSL und wenn beide on sind hat jeder nur 150kbit ... kann das etwa daran liegen, dass die VST ned genug Bandbreite abbekommen hat?
mh mag ja sein dass es da potentiell mehr kunden gäbe aber auch schonmal an grundgegebenheiten gedacht z.b. glasfaser verlegt---> kein dsl
oder Vermittlungsstelle bekommt nicht die nötige Breitband anbindung etc oder schlechte kabel verlegt die zuviel dämpfung haben etc alles möglich kenn das vonnem kumpel ham 2 in der straße dsl ca 3km entfernung zur vermittlungsstelle ham beide nur 384er DSL und wenn beide on sind hat jeder nur 150kbit ... kann das etwa daran liegen, dass die VST ned genug Bandbreite abbekommen hat?
Also bei uns liegt weder Glasfaser noch schlechte Leitungen, so dass, noch vorsichtig ausgedrückt, an 95% der Anschlüsse bei über 1800 Einträgen leitungstechnisch DSL möglich wäre, aber die Telekom wehrt sich bisher mit allen Mitteln ohne handfeste Begründung gegen einen Ausbau.
Ein kurioser Neuausbau der letzten Tage ist außerdem auch z.B. 09856 Dürrwangen mit 1750 Einträgen, von denen jedoch ca. 40% aufgrund zu schlechter/langer Leitungen für ADSL schonmal von vorneherein wegfallen. Genau solche Sachen werden ausgebaut, wo man eigentlich meinen würde, dass es nicht sehr sinnvoll ist bzw. es viele andere Bereiche gibt, die erstmal vorher wirtschaftlich interessanter wären.
Das nennt man dann deutsche gründlichkeit!
Wo hatte ich nochmal gelesen das die Telekom jetzt auch wieder Glasfaser überbaut? Ich weiss es nicht mehr, aber es hieß ungefähr so ' ein schelm wer böses dabei denkt ' oder auch ' die Telekom versucht doch nicht etwa Kunden zu binden '
Die T-Com muß man nicht verstehen, es hieß auch mal das sämtliche Analog-Anschlüsse durch ISDN abgeschafft werden sollte, da dies nicht erfolgreich war die Minderheit umzustellen, drehte die T-com den Spieß um und jetzt zahlen ISDN Kunden mehr als die Analogen.........
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3000/384 FP mit 1&1 --4391m Leitung;Dämpf.:45 dB;max erreichbar. Übertr.:DN:4817 kBit/s---PS:Nutze DSL per Wlan-Bridge da der Port 2,5km weg ist.