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Sonntag, den 01.01.2006 12:01

AOL hat bis 2007 ein zweites Zuhause

Aus dem Bereich Wissenswertes
Wenn es darum geht, Geld zu verdienen, werden in der Fußball Bundesliga immer neue Möglichkeiten gefunden, um Marketingpartnern exklusive Werbeplätze anbieten zu können. Sei es auf den Plexiglasscheiben der Trainerbänke, auf Gummimatten neben den Toren oder in Form von hintereinander aufgestellten Werbebanden, um den Geldfluss nicht verebben zu lassen, sind keine Mittel zu schade. Auch der Verkauf von Namensrechten für ganze Stadien kommt immer mehr in Mode.

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Volksparkstadion war einmal

So kicken die Bayern aus München in der Allianz-Arena, die Borussen aus Dortmund im Signal-Iduna Park und die Männer vom 1. FC Köln im Rhein-Energie Stadion. Auch in Hamburg trägt das ehemalige Volksparkstadion seit 2001 einen neuen Namen. Der in der Hansestadt beheimatete Internetprovider AOL kaufte vom Hamburger Sport Verein – kurz HSV - für gut 15 Millionen Euro das Recht, das Stadion in AOL Arena umtaufen zu dürfen.

aol_arena.jpg Es lebe die AOL Arena

Jetzt gaben die beiden Partner bekannt, auch in den kommenden Jahren eng zusammen zu arbeiten. Wie es heißt, wird das für fast 56.000 Zuschauer ausgelegte Stadion zunächst bis Juli 2007 weiter seinen neuen Marketing-Namen tragen. Zwar wird das Stadion von vielen Hamburgern auch nach wie vor noch Volksparkstadion genannt, für AOL aber offensichtlich kein Grund, die Zusammenarbeit mit dem HSV einzustellen.

Charles Fränkl, Geschäftsführer von AOL Deutschland, zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut, dass AOL auch künftig in Hamburg ein zweites Zuhause hat: "Die AOL Arena ist mittlerweile zu einem Aushängeschild für Hamburg geworden. Wir bekennen uns mit dieser Kooperation zum Standort Hamburg und freuen uns auf viele spannende Spiele in der AOL Arena." Auch der Vorstandsvorsitzende des HSV, Bernd Hoffmann, reagierte nach der Vereinbarung zufrieden: "Wir freuen uns, dass wir die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit weiter fortsetzen können". Die Vertragsverlängerung tritt unmittelbar nach Abschluss der WM 2006 in Kraft.
red
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