Doch abgesehen von den kleinen Schwächen kann Yotophoto durchaus überzeugen: Anders als automatische Bildersuch-Dienste wie
die Google-Bildersuche zeigt Yotophoto nach Eingabe des englischen Suchbegriffs tatsächlich die gewünschten Ergebnisse an, unabhängig vom Dateinamen. Eine Suche nach "Bush" bringt hauptsächlich Bilder von Büschen und Sträuchern, während der Zusatz "George W." die Suche ermuntert, Bilder des amerikanischen Präsidenten auszuspucken.
Nur auf englisch
Allerdings ist eine Kenntnis des englischen Begriffs für das gesuchte Motiv Pflicht. Auf deutschsprachige Suchen reagiert die Maschine zurzeit nicht, was mit der manuellen Einordnung und Kategorisierung zu tun hat: Ist diese englisch, muss natürlich auch in englischer Sprache gesucht werden. Wird auf englisch gesucht, ist die Suche jedoch überaus präzise.
Besonders interessant ist die Farbsuche: Per "Color Picker" oder durch Eingabe des HTML-Codes lässt sich Farben auswählen und suchen. Dadurch lassen sich auf einfachste Weise Bilder finden, die farblich optimal ins eigene Layout passen, ohne dass sie kompliziert bearbeitet werden müssten. In Kombination mit einem Suchbegriff erreicht der Anwender sogar eine sehr hohe Treffsicherheit, dass seine Suche nicht nur in Fragen des Motivs, sondern auch farblich passt.