Am 6. Dezember bricht für Einwohner in der Region Oberpfalz/Niederbayern eine neue Ära im TV-Empfang an. Wie das zuständige DVB-T Projektbüro in Bayern bekannt gab, startet dann auch in weiten Teilen dieser Region das digitale Antennenfernsehen als Ersatz für das bisher analog ausgestrahlte TV-Programm.
Neue Hardware notwendig
Der Umstieg betrifft alle Haushalte, die in diesen Gebieten ihre TV-Programme über eine Zimmer- oder Dachantenne empfangen. Um weiterhin über Antenne fernsehen zu können, wird künftig ein DVB-T-Receiver benötigt, der zwischen Fernseher und Zimmer- beziehungsweise Dachantenne geschaltet wird. Ein Receiver ist ab circa 80 Euro im Fachhandel erhältlich. Die künftig digital empfangbaren Programme sollen durch deutlich höhere Bild- und Ton-Qualität überzeugen.
Bisher waren in Ostbayern drei Sender analog zu empfangen, künftig werden es zwölf sein. Einwohner rund um Landshut, Passau, Staubing und Regensburg können ab dem 6. September die Programme ARD, ZDF, Bayern 3, SWR Fernsehen, BR alpha, 3Sat, Phoenix, arte, Eins Plus, arte, KiKa und ZDF Dokukanal empfangen. KiKa und ZDF Dokukanal werden sich einen Sendeplatz teilen. Während der KiKa zwischen sechs und 21 Uhr sendet, ist der Dokumentationskanal in der restlichen Zeit auf Sendung. Private Sender wie RTL und SAT.1 sind auch künftig nur per Satellit oder Kabelanschluss zu empfangen.
Nur noch DVB-T
Während in der Region rund um Landshut auch künftig eine analoge Ausstrahlung der drei bekannten Sender ARD, ZDF und Bayern 3 gewährleistet sein soll, werden die Sendeanlagen "Hoher Bogen", "Hohe Linie", "Brotjacklriegel" und "Pfarrkirchen" künftig ausschließlich
digitale Signale verbreiten.
Für TV-Konsumenten der Region ist ab sofort eine Info-Hotline geschaltet, die über die Rufnummer 01805-310505 (zwölf Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) zu erreichen ist. Antworten auf die wichtigsten Fragen und eine Versorgungskarte sind auch im Internet unter
www.dvb-t-bayern.de zu finden.