Platz 5
Mit 12,95 Euro im Monat ist die Deutschland-Flatrate von
Vortel das teuerste der zehn Angebote. Damit sind, wie der Name schon andeutet, alle Telefonate ins deutsche Festnetz abgedeckt. Die Vertragslaufzeit gehört aber mit einem Monat zu den kürzesten. Bei der Deutschland-Flatrate ist eine Ortsnetzrufnummer inklusive. Jedoch sind bislang nur 100 der größten Städte verfügbar. Kunden aus anderen Vorwahlbereichen können lediglich ihr Interesse an einer passenden Rufnummer anmelden und werden benachrichtigt, sobald das jeweilige Ortsnetz verfügbar ist. Ansonsten steht jedem Kunden nur eine netzinterne Rufnummer zur Verfügung, um für andere Vortel-Nutzer erreichbar zu sein. Anrufe zu den nationalen Notrufnummern werden vom Vortel-Angebot unterstützt.
Hoher Preis, kurze Laufzeit
Für mehr Komfort sorgen zusätzliche, kostenlose Funktionen, wie Anrufbeantworter, Rufnummernübermittlung, Anrufmanagement, Konferenzen mit bis zu fünf Teilnehmern sowie Fax-Versand. Der Online-Kundenbereich bietet dazu einige Konfigurationsmöglichkeiten. So kann die Voicenbox so eingestellt werden, dass der Kunde eine E-Mail erhält, sobald eine neue Nachricht eingeht. Der Kundenbereich ist dabei übersichtlich gestaltet und hält zudem Rechnungen und Anruflisten zur Einsicht bereit. Auch finden sich umfangreiche FAQ zu unterschiedlichen Themen rund um VoIP auf der Vortel-Website. Wer jedoch darüber hinaus Fragen hat, erhält auch hier nur über eine 0900-Hotline telefonische Unterstützung. Darüber hinaus stellt Vortel einen Kontakt per Fax oder E-Mail zur Wahl. Die Einrichtung war in unserem Test sehr einfach, da alle notwendigen Daten gesammelt und übersichtlich im Online-Kundenbereich zu finden sind. Die Sprachqualität war gut, von minimalen Tonfehlern abgesehen, die während des Gesprächs kurz auftraten.
Platz 5
Zum gleichen Preis wie Host Europe, bietet auch
PepPhone seine "Flatrate Deutschland" an. Hier sind jedoch nur die Verbindungen ins deutsche Festnetz mit der Monatspauschale von 8,99 Euro abgedeckt. Dafür hat der Vertrag mit nur einem Monat eine der kürzesten Laufzeiten dieses Tests. Eine Rufnummer ist allerdings nicht im Paket enthalten. Die muss sich der Kunde stattdessen gegen eine einmalige Gebühr hinzu kaufen: Für 29,99 Euro gibt es drei neue Rufnummern aus dem Vorwahlbereich des Kunden, eine Portierung kostet je Rufnummer 49 Euro. Zudem können über den zur Verfügung gestellten VoIP-Account keine Notrufe abgesetzt werden, was für einen vollwertigen Festnetz-Ersatz notwendig wäre.
Angebot mit kleinen Extras
Auch die Komfortfunktionen sind vergleichsweise rar gesät. Zwar sind Fax- und SMS-Versand sowie Konferenzschaltungen möglich, so angenehme Features wie Kostenkontrolle oder Anrufmanagement stehen jedoch nicht zur Verfügung. Als Bonbon bietet PepPhone allerdings "
I-Tell-U", um VoIP-Telefonate zwischen zwei Festnetz- oder Mobilfunkanschlüssen online zu initiieren, sowie "
Pep-Cat" für die mobile Nutzung des VoIP-Angebots. Im Online-Kundenbereich können nicht viele Einstellungen vorgenommen werden. Hier können Kunden- und Vertragsdaten sowie Rechnungen eingesehen und das Konto aufgeladen werden. Auch die Voicebox wird hier konfiguriert: Kunden können sich über eingehende Mitteilungen per E-Mail informieren lassen oder sich die Nachricht direkt als Mail-Anhang zusenden lassen. Die Einrichtung des VoIP-Accounts ist einfach, die notwendigen Daten müssen im Online-Kundenbereich jedoch erst zusammengesucht werden. Zudem stellt PepPhone ein FAQ zur Verfügung, das auch Fragen zur Einstellung des Services beantwortet. Wer dennoch Fragen an den Support hat, sollte sich möglichst kurz fassen, denn die 01803-Rufnummer ist mit 15 Cent pro Minute relativ teuer. Nach 20 Uhr und sonntags können Kunden nur an einer 0900-Hotline Hilfe erhalten. Die Sprachqualität in unserem Test war etwas dumpf und manchmal leicht abgehackt. Zudem schwankte die Lautstärke der Übertragung etwas.