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zeileobengruen
Sonntag, 25.03.2007 17:33

Rundum-Kommunikation und IPTV in einem Tool

aus dem Bereich VoIP
Gemeinsam Glotze schauen und sich unterhalten – früher kam man dazu zum gemeinsamen Videoabend zusammen. Heute bietet das Internet auch hierfür passende Anwendungen: Mit dem Launchpad-Interface präsentiert die Raketu Communications Inc. eine solche Lösung, die IPTV, Video on Demand, VoIP sowie Instant Messaging und SMS in einer Oberfläche verbindet. Damit sollen tausende Zuschauer gleichzeitig miteinander chatten können, während sie gemeinsam den selben Streaming-Video-Kanal ansehen.

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Plaudern und schauen

"Wir wollten unseren Kunden eine einheitliche Benutzeroberfläche für ihre Anrufe per Voice over IP, ihre Kommunikation per Instant Messaging oder SMS und die Nutzung von Streaming-Video per IPTV in einer einheitlichen Anwendung bieten", sagt Raketu-Präsident Greg Parker. Zudem wolle man einen globalen Chat-Bereich anbieten, in dem sich die Anwender in Echtzeit mit Freunden, Verwandten und anderen Nutzern der Dienste von Raketu über die Streaming-Video-Programme austauschen können, die sie gerade anschauen, so Parker weiter. Zurzeit habe das Unternehmen weltweit eine Million Kunden für seine verschiedenen Dienste.

Peer-to-Peer-Technik

Das Launchpad-Interface kann außerdem auf andere Dienste von Raketu, wie Podcasting-, Media Player- und Newsfeed-Angebote zugreifen. Die Chat-Funktion für das IPTV-Streaming funktioniert in Echtzeit in einem dynamischen Chatroom des IPTV-Kanals. Ähnlich wie Skype, nutzt auch Raketu für seine Dienste die Peer-to-Peer-Technik für die VoIP-Kommunikation. Dabei soll es keine Beeinträchtigung der Sicherheit der Kunden-Rechner geben, weil die Computer nicht für das Routing der VoIP-Gespräche anderer Teilnehmer genutzt würden. Grundsätzlich kann das Angebot von Raketu mit jeder Internet-Verbindung genutzt werden. Mit dem VoIP-Dienst Rak-Out können derzeit kostenlos VoIP-Anrufe in mehr als 40 Länder getätigt werden. Allerdings benötigt der Nutzer einen Windows-PC, da das Produkt bislang nur auf Microsoft Betriebssystemen anwendbar ist. Eine Version für Mac soll im zweiten Quartal folgen.
red
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