Nur kurze Zeit, nachdem Warnhinweisen im Zusammenhang mit einem
Patch für den Internet Explorer 7.0 veröffentlicht wurden, hat Microsoft außer der Reihe einen weiteren Software-Flicken veröffentlicht. Dieser schließt ausnahmsweise keine Sicherheitslücke, sondern behebt einen Bug. Er wurde mit der Warnstufe höchster Priorität versehen.
Patch für Windows Installer
Das am gestrigen Dienstag, 22. Mai, herausgegebene Bulletin wird dennoch Microsoft Security Advisory (927891) genannt und betrifft den Windows Installer (MSI). Begibt sich der Anwender auf die manuelle Suche nach Windows- oder Microsoft-Updates, kann das System sich "aufhängen" und eine Prozessor-Auslastung von 100 Prozent anzeigen.
Dabei wird eine Zugangsverletzung in der Datei svchost.exe gemeldet, die den gesamten PC beziehungsweise die Workstation lahm legen kann. Zudem kann sich das Windows Update beziehungsweise Microsoft Update deutlich verlängern und im Extremfall einige Stunden dauern.
Der Patch steht über die manuelle
Microsoft Download-Seite sowie die Auto-Update-Funktion zur Verfügung. Mehr Informationen hat Microsoft
hier zusammengestellt.
Im kommenden Monat, voraussichtlich zum Patchday, wird es zudem ein weiteres Update geben. Der Software-Flicken soll dann die Funktionen des Windows Update-Clients verbessern.