Der Suchmaschinenbetreiber
Ask.com will künftig die Privatsphäre der Internetnutzer schützen und plant eine anonymisierte Suchfunktion.
Der Nutzer entscheidet
So soll Ende des Jahres ein Tool namens "AskEraser" installiert werden. Über diese Applikation lassen sich persönliche Sicherheitseinstellungen vornehmen, die jederzeit einsehbar und veränderbar sind. Der Nutzer kann also selbst bestimmen, ob seine Suchanfragen von Ask.com gespeichert werden sollen oder nicht. Der Geschäftsführer der Suchmaschine, Jim Lanzone, teilte mit, dass die anonymen Nutzerdaten hilfreich sein könnten, um die Suchfunktion zu verbessern. Andererseits könne er verstehen, dass einige Nutzer ihre Privatsphäre schützen möchten.
Löschung nach 18 Monaten
AskEraser soll Ende des Jahres in die Suchmaschinen für die USA und Großbritannien implementiert werden. In anderen Ländern folgt das Tool Anfang 2008. Ask.com wird dann die erste große Suchmaschine sein, die den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten überlässt. Darüber hinaus sollen Cookies künftig nach 18 Monaten gelöscht werden. Nach Ablauf dieser Frist soll es auch nicht mehr möglich sein, den Suchanfragen eine IP-Adresse zuzuordnen.
Auch für Google ist die Anonymität im Internet kein Fremdwort mehr: Vor kurzem hatte der Suchmaschinenriese
bekanntgegeben, dass Cookies künftig nach zwei statt nach 30 Jahren gelöscht werden. Zudem werden die personalisierten Suchprotokolle nur noch 18 Monate lang gespeichert.