Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Brennstoffzelle entwickelt, die ihre Energie aus Pflanzenabfällen gewinnt. Die Technik soll sich für die Verwendung etwa in Handys eignen und ermöglichen, dass deren Akkus ohne Stromanschluss nachgeladen werden können.
Hilfreich für Dritte-Welt-Länder
Dies würde zum Beispiel eine langfristige Handy-Nutzung auch in entlegenen Regionen der Erde ermöglichen, in denen kein Stromanschluss vorhanden ist. Das Energiepotenzial dieser Brennstoffzellen soll auch für elektronische Geräte mit etwas höherem Energieverbrauch, wie etwa MP3-Player, ausreichen.
Eine positive Erfindung vor allem für Länder der dritten Welt, denn Experten zufolge scheitern in vielen dieser Ländern Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung daran, dass in bestimmten Regionen kein Stromnetz ausgebaut ist.
Günstige Umsetzung
Der Name des vorgestellten Brennstoffzellen-Prototyps lautet "Biovolt". Dabei wird Energie genutzt, die von Bakterien aus organischen Materialien wie etwa Zucker oder Stärke hergestellt wird. Die Kosten für ein System sollen bei überschaubaren zwei US-Dollar liegen. Einziger Nachteil sei derzeit noch die lange Ladezeit eines Akkus von sechs Monaten. Durch eine Verbesserung des Katalysators soll sich dieser Vorgang aber um das 100-fache beschleunigen lassen.