VoIP-Anbieter
Skype hat was Neues für seine Nutzer gebastelt: Ab sofort steht die beliebte Internet-Kommunikationssoftware als neue Beta-Version 3.6 für Windows zum
Download bereit. Das Programm wird bislang nur erfahrenen Nutzern empfohlen, da noch daran gearbeitet wird, kann es Fehler aufweisen. Mit der neuen Versionsnummer versprechen die Luxemburger jedoch gestochen scharfe Bilder bei Videotelefonaten.
Klare Bilder
Mit Skype 3.6 Beta sind nun Videotelefonate mit einer Auflösung von bis zu 640x480 Pixel bei 30 Einzelbildern (Frames) pro Sekunde möglich – eine Webcam mit passender Unterstützung vorausgesetzt. Damit sollen die Bilder des Gesprächspartners klarer erkennbar sein und auch die Bewegungsunschärfe verschwinden. Standard-Videotelefonate mit QVGA-Darstellung schaffen gerade mal 320x240 Pixel und 15 Frames pro Sekunde. Durch die höhere Auflösung wird allerdings auch mehr Bandbreite für die Übertragung per Internet benötigt. Skype empfiehlt daher mindestens eine Anbindung mit 380 Kilobit pro Sekunde.
Jungfern-Telefonat geschenkt
Die Videotelefonate sind innerhalb der Skype-Community kostenlos. Darüber hinaus bietet auch die neue Beta-Version die Möglichkeit, Anschlüsse in den weltweiten Fest- und Mobilfunknetzen anzurufen oder SMS zu versenden. Auch Anrufweiterleitungen können eingerichtet und Konferenzgespräche mit bis zu neun weiteren Gesprächspartnern geführt werden.
Mit Skype 3.6 Beta steht zudem der Gruppen-Chat weiter zur Verfügung, bei dem bis zu 100 Nutzer gleichzeitig miteinander in Kontakt treten und diskutieren können. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Rechner mit Microsoft Windows 2000 oder XP. Die Videotelefonate benötigen außerdem einen Prozessor mit mindestens einem Gigahertz Leistung sowie DirectX 9.0. Übrigens: Wer sich Skype zum ersten Mal herunter lädt, bekommt den ersten Anruf in eines von
30 Festnetzen weltweit geschenkt.