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Freitag, 07.12.2007 09:01

Eleganter Dauerläufer: der Cowon iAudio 7 im Test

aus dem Bereich Sonstiges
Hier ist er nun, der Nachfolger des legendären iAudio 6. Cowon hatte seinerzeit für ihn die kleinste Festplatte der Welt entwickelt: Der 0,85 Zoll große interne Speicher fasste gerade einmal vier Gigabyte (GB). Das war ziemlich innovativ, entpuppte sich in der Praxis aber als nicht sonderlich förderlich, da mechanische Speicherverfahren – so klein sie auch sind – wahre Energiefresser sind. Logische Konsequenz? Festplatte raus, Flash-Speicher rein. Anstatt allerdings den freigewordenen Platz im Inneren des Players auszunutzen und ihm eine schlankere Linie zu verpassen, stockten die Entwickler den integrierten Akku auf. Und das nicht zu knapp: Im Gegensatz zu seinem Vorläufer schafft der iAudio 7 nicht nur 20 sondern satte 60 Stunden Musikgenuss, verspricht der Hersteller. Im Test brachte es der Player auf rund 43 Stunden Dauerspielzeit, doch immerhin: Das macht ihm auf dem aktuellen MP3-Player-Markt so schnell keiner nach.

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Qualität hat ihren Preis

Soviel Qualität hat aber auch ihren Preis: Stolze 169 Euro schlägt Cowon als unverbindliche Preisempfehlung für die 4-GB-Variante vor. Wer mehr Speicherplatz benötigt, muss mit 219 Euro für acht GB und 329 Euro für 16 GB noch tiefer in die Tasche greifen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mittlerweile bieten einige Online-Versandhändler den Nobel-Player für deutlich weniger an. Ein Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall.
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Der Dauerläufer unter den Playern: Satte 60 Stunden soll der iAudio 7 durchhalten. Bild: Cowon


Schwer in Ordnung

Der Player hat die idealen Maße eines Matchboxautos, nämlich 35,6 x 76,1 x 19 Millimeter, wirkt aber mit knapp zwei Zentimeter Höhe wie ein kleines Dickerchen unter MP3-Spielern. Auch seine inneren Werte, auf die es bekanntlich ankommt, werden diesen Eindruck bestätigen: Hält man den iAudio 6 zum ersten Mal in der Hand, fällt sofort sein Gewicht auf. Rund 53 Gramm bringt der Player auf die Waage und ist damit gut 20 Gramm schwerer als der leichteste Kollege aus der iAudio-Reihe (zum Vergleich: Der iAudio u3 wiegt lediglich 32 Gramm). Das muss kein Negativpunkt sein, immerhin schwankte die Redaktionsbewertung für das haptische Erlebnis irgendwo zwischen "robust" und "edel".

Wie auch immer: Die schwarze Kunststoffhülle des iAudio 7 ist einwandfrei und solide verarbeitet, nichts knarrt und alle Elemente greifen lückenlos ineinander. Die Seiten ziert ein wahlweise silberner oder roter Streifen, an der unteren Seite sind der USB-Anschluss und ein Reset-Knopf unter einer diskreten Gummilippe versteckt. Auf der Oberseite befinden sich der Kopfhörerausgang und der Anschluss für Line-In-Aufnahmen. Doch vor allem die Gerätefront kann sich sehen lassen: OLED-Display und Bedienelemente liegen unter ein und derselben Oberfläche, die auch nach wochenlangem Einsatz nicht die Spur eines Kratzers, wohl aber eine Vielzahl von Fingerabdrücken aufweist.
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