Mittwoch, 19.12.2007 10:46
Web 2.0 immer wichtiger bei der Mitarbeitersuche
aus dem Bereich Sonstiges
Dass sich das
Web 2.0 zu mehr eignet, als Einträge bei Wikipedia zu hinterlassen, Videos bei YouTube hoch zu laden und bei Myspace neue Freunde zu finden, hat sich mittlerweile auch bei den Entscheidern der Internetwirtschaft herumgesprochen. Immer häufiger setzen die Personalabteilungen der IT-Branche auf Mitmach-Elemente, die Jobinteressenten zur Bewerbung animieren sollen. Das fand jetzt der eco Verband gemeinsam mit stellenanzeigen.de in einer frisch veröffentlichten Studie heraus.
Ein wichtiges Instrument
Zunächst wurden vierzig Fach- und Führungskräfte aus der Internetwirtschaft über ihre Beurteilung der Nützlichkeit von Web 2.0 in Bewerbungsprozessen befragt. Das Ergebnis: Die Hälfte von ihnen hält die Maßnahmen für "wichtig", weitere 30 Prozent stuften diese sogar als "sehr wichtig" ein, für immerhin zehn Prozent bleiben sie "unabdingbar". Doch wie sehen diese Maßnahmen konkret aus? Einen echten Mehrwert erwarten über 40 Prozent der Befragten in erster Linie von ihren Blog-Aktivitäten. Erst, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern kreative Freiheiten über öffentliche Firmentagebücher einräumen, wird für potentielle Job-Kandidaten ein authentisches Bild des Arbeitsalltags gezeichnet. "Bewerber können so besser einschätzen, ob sie selbst mit ihren fachlichen Fähigkeiten und ihren Charaktereigenschaften zum Unternehmen passen", erläutert Michael Weideneder, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de und gleichzeitig Leiter des Arbeitskreises E-Recruiting bei eco.
Qualität entscheidend beim Einsatz von Pod- und Videocasts
An zweiter Stelle folgen Pod- und Videocasts. Auch sie stehen bei 34 Prozent der Befragten hoch im Kurs, jedoch unter der Prämisse, dass die Inhalte einwandfrei in ihrer Qualität sind. Für eine auf der Website integrierte Chatfunktion für den Vorab-Austausch zwischen Personaler und Bewerber ließen sich mit 12,5 Prozent hingegen nur wenige begeistern. Auch die Einrichtung von Online-Testcentern erntet in der Branche mit ebenfalls 12,5 Prozent lediglich wenig Zuspruch.
red