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Skype testet Software für Massenmarkt-Handys" lautet die jüngste freudige Botschaft aus Luxemburg. So manch einer wird sich dabei fragen: "Wie? immer noch?" Der Weg des
VoIP-Anbieters in die Hosentaschen dieser Welt ist lang: Angefangen mit der Bastlerlösung von
IPdrum, über die
EQO-Software, die Skype bereits fit fürs Java-fähige Handy machte, bis hin zu
Skype für PocketPCs und dem gemeinsam mit dem britischen Mobilfunk-Provider "3" entwickelten
Skype-Handy, die Luxemburger haben schon viel versucht, um den Mobilfunkanbietern
Konkurrenz zu machen. Nun steht erstmals eine Java-Applikation für Skype als Betaversion zur Verfügung.
Skype wird Java-fähig
Der mobile Skype-Client soll besonders schlank gebaut sein und ist damit für die niedrigen Rechenleistungen von Handys angepasst. Damit soll die Applikation auf rund 50 der populärsten Java-fähigen Handys von
Motorola,
Nokia,
Samsung und
Sony Ericsson laufen. Die Lösung ist weltweit erhältlich und bietet eine Reihe von Funktionen: So können Nutzer zu zweit oder in Grüppchen chatten, die Verfügbarkeit ihrer Kontakte prüfen und Skype-Telefonate von anderen Mitgliedern oder über SkypeIn empfangen. Selbst Skype-zu-Skype oder SkypeOut Gespräche zu führen, steht hingegen nur auf sieben Märkten zur Verfügung, nämlich im brasilianischen Rio de Janeiro, in Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Polen und Schweden.
Bitte um Feedback
"Wir sind noch in einer ganz frühen Phase, Skype Telefonate auf Mobiltelefone zu bringen, aber wir haben schon große Schritte in diesem Bereich gemacht", sagt Gareth O'Loughlin, Verantwortlicher für Handys und Hardware bei Skype. Während der Betaphase sei für sein Unternehmen das Feedback der Nutzer besonders wichtig, das per Umfrage oder Forum abgegeben werde. Man wolle hören, was den Nutzern gefällt und woran noch gearbeitet werden müsse. "Aber dieses Produkt unterstreicht unser Engagement in Sachen Innovation und dabei, Skype Unterhaltungen in die Taschen mobiler Menschen zu stecken.", so O'Loughlin weiter.
Die öffentliche Betaphase soll mehrere Monate dauern, auf die dann eine öffentliche Version für Millionen Mobilfunknutzer weltweit folgen soll. Der Download kann wahlweise direkt von einem kompatiblen Handy aus gestartet werden oder per Rechner. Weitere Informationen finden sich auf der
Skype Website.