Alien versus Predator: Acer begibt sich auf Gamer-Territorium und hat den Predator vorgestellt – einen Spiele-PC der Extraklasse im besonders auffälligen Design. Je nach Budget wird der auch als Aspire G7700 bezeichnete Rechner in vier verschiedenen Varianten – mit den klangvollen Namen Sniper, Trooper, Crusher und Eliminator – angeboten, die jeweils mit einem Quad-Core-Prozessor und zwei Grafikkarten bestückt sind.
Spitzenmodell mit vier GPUs
Das bullige Gehäuse wird vom Hersteller als "muskulöser Panzer" bezeichnet, was angesichts der Formgebung auch durchaus zutrifft. Die kupferfarbene Behausung lässt sich vorne hochklappen und legt dann die blaue LED-Beleuchtung sowie die Laufwerksblenden frei. Per EasySwap-Technologie kann der Nutzer schnell Festplatten austauschen oder mehr Speicherplatz hinzufügen. Je nach Modell gibt ein Core2Quad Q9300, Q9450 oder QX9650 mit vier Mal 3,0 Gigahertz den Takt an. Der Arbeitsspeicher ist vier Gigabyte (GB) groß, im Spitzenmodell stecken sogar acht GB. Für die Grafikleistung sorgen je nach Ausführung zwei 9600GT oder
9800GTX mit 512 Megabyte Speicher pro Karte, während der teuerste Rechner hier noch mehr zu bieten hat, sprich vier Grafikchips: Eingebaut sind zwei
9800 GX2, die jeweils über zwei Grafikprozessoren und ein GB Speicher verfügen.
Zwischen 1700 und 4000 Euro
Darüber hinaus hat Acer jedem PC zwei 640-GB-Festplatten spendiert und den beiden Top-Varianten zusätzlich zwei schnellere Raptor-HDDs mit je 150 GB verpasst. Neben einem DVD-Brenner ist außerdem ein Blu-ray-Laufwerk vorhanden, um auch Filmgenuss in
High Definition zu ermöglichen. Acer hat die Spiele-Desktops für Ende Mai angekündigt. Je nach Ausstattung muss der Kunde für den monströs aussehenden Rechner 1699, 1999, 2999 oder 3999 Euro auf den Tisch legen. In der gleichen Preisliga spielen auch die ALX PCs von
Alienware und die
XPS-Rechner von Dell.
Der Predator lässt sich vorne aufklappen. Screenshots: www.acer.de/predator