Mittwoch, 18.06.2008 19:01
Firefox 3 im Test: Flotter Dreier setzt auf Sicherheit
Mozilla hat die Veröffentlichung der neuen Dreier-Version des Firefox-Browsers mit einem öffentlichkeitswirksamen Weltrekordversuch, dem
Download Day, verknüpft. Seit dem 17. Juni, 19 Uhr, steht Firefox 3 weltweit in 45 Sprachen zum
Download zur Verfügung. Mozilla möchte mit den meisten Downloads einer Software innerhalb von 24 Stunden in das Guinness-Buch der Rekorde einziehen. Bisher zählte Mozilla bereits über sieben Millionen Downloads: Allein in Deutschland waren rund eine halbe Million Nutzer neugierig auf die neue Version. Der Rekordversuch endet am 18. Juni um 19 Uhr. Doch wie schlägt sich der neue Browser im Alltagstest? Onlinekosten.de hat den neuen Feuerfuchs auf eine erste Probe gestellt.
Schnelle Installation
Die Setup-Datei von Firefox 3 ist schnell heruntergeladen. Die Windows-Installationsdatei ist nur sieben Megabyte (MB) groß, die Linux-Version benötigt acht MB, das Apple System Mac OS X bringt es auf 17 MB. Die Installation ist auf dem Windows-Rechner in weniger als 30 Sekunden erledigt. Der neu aufgelegte Browser soll laut Mozilla neben einer Verbesserung der Performance vor allem auch mehr Komfort und mehr Sicherheit bieten.
Firefox 3 bietet eine Überprüfung von
Add-Ons und Plugins auf Updates. Ältere und unsichere Versionen werden deaktiviert. Derzeit gibt es rund 5.000 Add-ons für Firefox. Nicht alle sind jedoch bereits mit der neuen Firefox-Version kompatibel.
Überarbeitete Adressleiste
Das Aussehen der Buttons wurde ein wenig überarbeitet, Nutzer der Vorversionen finden sich aber direkt zurecht. Firefox 3 passt sich dem jeweiligen Betriebssystem im Look und Feel an. Die Funktionalität der Adressleiste wurde erheblich überarbeitet. Ein Klick in das Favicon links neben der URL gibt dem Internetsurfer Informationen zur aufgerufenen Seite. Dieses Icon färbt sich grün, wenn eine Webseite ein verifiziertes SSL-Zertifikat zur Verfügung stellt.
Verbesserte Sicherheit: Ein grün unterlegtes Favicon zeigt ein verifiziertes SSL-Zertifikat an.
Screenshot: onlinekosten.de
Bei der Eingabe von URL-Adressen werden bereits früher aufgerufene Internetadressen für die Autovervollständigung angezeigt. Auch für Lesezeichen vergebene Schlagwörter können über die Adressleiste eingegeben werden und die zugehörigen Suchergebnisse werden in der Lesezeichenleiste angezeigt.
Die Autovervollständigung wurde verbessert.Screenshot: onlinekosten.de