Die aktuelle
Version 3 des
Internetbrowsers Firefox hat ein Update erhalten. Die Entwickler haben mit dem Firefox 3.0.4 gleich neun Sicherheitslücken gestopft, von denen vier als kritisch eingestuft wurden.
Gefahr durch Schadcode
Über diese Lecks wäre es einem Angreifer möglich, durch einen Absturz des Browsers Code auf dem System des Nutzers auszuführen – und zwar ohne Zutun des Anwenders. Dieser müsste nur im Internet surfen. Bei einer der Schwachstellen handelt es sich um einen Pufferüberlauf, eine andere tritt auf, wenn der Browser nach einem Absturz die vorangegangene Sitzung wiederherstellt. In diesem Fall könnte ein Angreifer JavaScript im Kontext einer anderen Website oder willkürlichen Code ausführen. Darüber hinaus wurden einige Stabilitätsprobleme behoben, die teilweise durch Speicherfehler verursacht wurden. Auch hier vermutet Mozilla, dass die Lücken Angriffsziele für Schadcode sein könnten.
Update für den Firefox 2
Von den übrigen fünf Sicherheitslöchern stuften die Entwickler zwei als hoch, zwei als moderat und eine als wenig kritisch ein. Nähere Informationen liefern die
Sicherheitshinweise. Auch der ältere Firefox 2 hat mit der Version 2.0.0.18 eine Aktualisierung bekommen, die auf der Website
heruntergeladen werden kann. Für die Nutzer empfiehlt sich allerdings ein Umstieg auf den neuen 3er, da der weitere Support noch vor Jahresende
eingestellt werden soll.
Die neue Version 3.0.4 steht ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux zum
Download bereit, das Update kann jedoch auch direkt über den Browser aufgespielt werden. Mozilla empfiehlt, die Software schnellstmöglich zu aktualisieren.