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Sonntag, 11.01.2009 12:31

CES: Nvidia-Highend-Grafikkarten und 3D-Brille

aus dem Bereich Computer
Der Hersteller Nvidia hat auf der CES in Las Vegas die neuen Grafikkarten GeForce GTX 295 und 285 vorgeführt, die das bislang stärkste Modell – die GTX 280 – überflügeln.

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Stromfresser

Der neue Highend-Chip GTX 295 ist laut Nvidia das weltweit schnellste Modell mit zwei Grafikprozessoren. Diese verfügen jeweils über 240 Stream-Prozessoren und 896 Megabyte (MB) GDDR3-Speicher mit 999 Megahertz (MHz), der über ein 448-bit Interface angeschlossen ist. Der Prozessortakt wird mit 1.242 MHz angegeben und der Grafiktakt mit 576 MHz. Wie Tests von Hardware-Magazinen ergaben, kann der Neuzugang die ATI Radeon HD 4870 X2 hinter sich lassen – wenn auch nur knapp. Ein leistungsstarkes Netzteil muss natürlich vorhanden sein: Der Chip genehmigt sich Herstellerangaben zufolge 289 Watt.
nvidia-geforce-gtx-295.jpg
Das neue Flaggschiff: die GTX 295.
Bild: Nividia


Die GTX 285 kommt mit einem Grafikprozessor aus, soll aber 30 Prozent schneller sein als vergleichbare Konkurrenz-Karten. Bei diesem Modell liegt der Verbrauch bei 183 Watt. Der Grafikprozessor mit 240 Stream-Einheiten taktet mit 648 MHz, Prozessor- und Grafiktakt liegen bei 1.476 beziehungsweise 648 MHz. Der Chip greift auf 1.024 MB GDDR3-Speicher zu, die Interface-Breite beträgt 512 bit.

Ab 399 US-Dollar

Wer seinen Rechner aufrüsten möchte, kann die GeForce GTX 295 laut Nvidia ab sofort für 499 US-Dollar (etwa 365 Euro) kaufen. Die 285 folgt am 15. Januar für 399 Dollar, was rund 292 Euro entspricht. Wie üblich werden die Euro-Preise jedoch höher ausfallen.

3D für zu Hause

nvidia-geforce-3d-vision.jpg
Brille mit 40 Stunden Akkulaufzeit.
Bild: Nvidia
Zusätzlich zeigte Nvidia "3D Vision" für GeForce-Chips: eine Kombination aus einer kabellosen Shutter-Brille, einem Infrarot-Sender mit sechs Metern Reichweite und einer speziellen Software, die mehr als 300 PC-Spiele in 3D ummodelt. Die Brille wird per USB-Verbindung aufgeladen und soll über 40 Stunden am Stück genutzt werden können. Um nun in den Geschmack von dreidimensionalen Inhalten in High Definition zu kommen, ist ein Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz erforderlich.

3D Vision soll hierzulande "voraussichtlich ab Februar" zu haben sein. US-Kunden können schon jetzt zuschlagen – für 199 US-Dollar (etwa 146 Euro).
red
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