Interessante Neuigkeiten für alle Kölner: Auf einer Pressekonferenz anlässlich der ersten Jahresversammlung des im Frühjahr
gegründeten Glasfaserverbandes BUGLAS überraschte
NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf mit der Ankündigung von neuen Highspeed-Internetzugängen.
Bandbreite nach Wunsch
Ab Anfang 2010 biete der Stadtnetzbetreiber Nutzern seines auf Glasfaseranschlüssen basierenden Hochgeschwindigkeitsnetzes CityNetCologne Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) an. Kunden würden auf Wunsch stufenweise jede Geschwindigkeit bis zu dieser neuen Grenze erhalten. Am unteren Ende solle der
Internetzugang eine Geschwindigkeit von bis zu 150 Mbit/s ermöglichen.
Start-Bandbreite von 150 Mbit/s

Ausbauplan des Glasfasernetzes CityNetCologne.
Zum Vergrößern anklicken. Screenshot: onlinekosten.de
Preislich soll das Angebot mit dieser Bandbreite in etwa mit dem von
Unitymedia seit November angebotenen
Unity2play 120.000 beziehungsweise
Unity3play 120.000 für jeweils 80 Euro monatlich vergleichbar sein. Damit macht NetCologne dem Kabelkonkurrenten eine klare Kampfansage. Zur Höhe des Uploads oder zu Preisen für höhere Bandbreiten wurden noch keine Angaben gemacht. Details würden laut einer NetCologne-Sprecherin derzeit ausgearbeitet.
Ausbau bis 2012
NetCologne-Geschäftsführer Hanf erläuterte, dass derzeit schon zehn Prozent der 70.000 Kölner Haushalte, die bereits das Hochgeschwindigkeitsnetz nutzten, mit bis zu 100 Mbit/s im
Internet surfen. In Köln sollen bis etwa 2012 die rund 56.000 wirtschaftlich interessantesten Gebäude Glasfaseranschlüsse erhalten. Derzeit seien bereits rund 26.000 Gebäude für Highspeed erschlossen. Die Investitionen sollen rund 120 Millionen Euro betragen, 80 Prozent davon werden alleine von den Tiefbaumaßnahmen verschlungen.
NetCologne kündigte zudem für Januar ein weiteres HDTV-Paket mit fünf bis sechs Sendern an. Dazu würden derzeit Gespräche geführt.