Keine Telefon-Verbindungen, schwer oder gar nicht zu erreichende Internetseiten, Aussetzer beim E-Mail-Versand.
1&1-Kunden hatten während der letzten Tage mit einigen Störungen zu kämpfen. Während der
DSL-Anschluss in der Regel noch funktionierte, kam es bei einigen anderen Diensten zu massiven Einschränkungen. Nun hat sich 1&1 - nach intensiver Prüfung - mit ersten Details zu Wort gemeldet.
DDoS-Angriff als Ursache
Wie von unserer Redaktion bereits berichtet, kam es zu einem starken DDoS-Angriff gegen Nameserver (DNS-Server) der United-Internet-Tochter InternetX. Laut 1&1 lief der Angriff über Kabelnetze in den USA und diverse andere Nameserver, was die gezielte Sperrung von Systemen zur Folge hatte.
Zu den geblockten Systemen zählte auch eines
QSC-DNS-Server, der zur Schadensabwehr während des Angriffs, ebenso wie 1.800 weitere IP-Adressen, vorübergehend vom Netz genommen wurde. Das wiederum hatte zur Folge, dass er für die Vermittlung von Telefonaten oder Seitenabrufen während des Surfens im
Internet aus dem 1&1-Netz nicht zur Verfügung stand.
Tipp: DNS-Server wechseln
1&1 empfiehlt seinen Kunden für die Zukunft in ähnlichen Fällen vorübergehend einen andren DNS-Server in den Internet-Einstellungen einzutragen. Wie das funktioniert, hat unter anderem Microsoft
auf seinen Support-Seiten erläutert. Dabei sei aber zu beachten, dass
Voice over IP-Verbindungen dann nur über den
PC möglich seien. Grund:
DSL-Router wie die Fritz!Box nutzen nicht die automatisch auch geänderten Windows-Einstellungen.