Die
"Tagesschau" will es, "Bild" und "Welt" tun es und nun auch die "Financial Times Deutschland"(FTD): Apps für das iPhone anzubieten, gehört
nicht nur in der Smartphone-Welt, sondern bald auch in der Medienlandschaft zum guten Ton.
Blickfänger für Bezahlinhalte
Trotz der jüngsten Torpedierung der kostenlosen Tagesschau-Applikation soll auch die
iPhone-App der FTD zunächst nichts kosten. Geplant ist jedoch mehr ein Blickfänger als ein weiterer Medienkanal, der seine Inhalte offenherzig verschenkt: Die Smarthone-Anwendung soll die "Basis bilden für den zukünftigen Ausbau als "Freemium-App" und eine "Werbe-Plattform für weitere Zahl-Applikationen", sagt Abteilungsleiter Holger Fischbuch.
Kernthemen wie aktuelle Nachrichten über Finanzen, Börse und Politik sollen mit Beiträgen aus Lifestyle, Sport und Wissen aufgelockert werden. Analysen und Kommentare sind ebenso mit an Bord wie und personalisierbare Börseninformationen.
Der Vorstoß der Tagesschau, ab dem ersten Quartal 2010 eine kostenlose Applikation für
Apples iPhone anzubieten, war in Verlagskreisen heftig kritisiert worden. "Wenn sich bezahlte Applikationen auf mobilen Geräten nicht durchsetzen, wird dies Tausende Arbeitsplätze in der Verlagsbranche kosten", kritisierte der Vorstandschef des Axel-Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, im Dezember gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus".
Unter
www.ftd.de/iPhone oder direkt im App-Store von Apple bietet ftd.de die Applikation zum Download an. Den Nutzern anderer
Smartphones steht der herkömmliche Weg zur
FTD-Webseite über den Browser offen.