Auch im vierten Quartal des vergangenen Jahres konnte
Kabel Deutschland (KDG) das zuletzt starke Kundenwachstum bestätigen. Das geht aus dem am Mittwoch in Unterföhring vorgelegten Geschäftsbericht für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 hervor. Demnach kletterte die Zahl der
KDG-Breitband-Kunden nicht nur bei den schnellen
Internetzugängen, sondern auch bei Telefonie-Abonnements.
Kundenwachstum bei neuen Diensten
Zum Stichtag Ende Dezember konnte Kabel Deutschland 906.000
Kabel-
Internet- und 939.000 Telefonie-Verträge vorweisen. Das entspricht einem Zuwachs von 55.000 beziehungsweise 68.000 gegenüber Ende September vergangenen Jahres. Neue, digitalisierte Dienste machen inzwischen rund 24 Prozent aller Abonnements aus. Die Gesamtzahl der KDG-Abonnements stieg um 140.000 auf 11,98 Millionen. Die Kundenzahl rutschte hingegen um 100.000 auf rund 8,9 Millionen ab.
Kabel Deutschland macht Gewinn
Umsatztechnisch konnte Kabel Deutschland im dritten Geschäftsquartal verglichen mit dem Vorjahr 28,0 Millionen Euro mehr erwirtschaften. Wurde das Weihnachtsquartal 2008 noch mit einem Umsatz in Höhe von 350,8 Millionen Euro abgeschlossen, waren es im vergangenen Jahr 378,8 Millionen Euro. Davon entfielen auf neue Dienste bereits 110,4 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 14,3 Millionen Euro auf 164,5 Millionen Euro und trug so mit dazu bei, dass unter dem Strich ein Gewinn von 19,1 Millionen Euro stand. Vor einem Jahr musste noch ein Verlust in Höhe von 28,0 Millionen Euro verzeichnet werden.
Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) lag zum Ende des vergangenen Jahres bei 12,30 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 11,22 Euro. In diesem Zusammenhang stieg auch die Zahl der gebuchten Abonnements pro Kunde: von 1,25 auf 1,33.