Unterwegs das weltweite Datennetz zu nutzen, ist heutzutage kaum noch ein Problem. Entweder erfolgt der Zugriff auf das mobile Internet direkt über das Handy, über einen UMTS-fähigen USB-Stick oder aber über einen Hotspot. An diesen drahtlosen Zugangspunkten erfolgt eine Interneteinwahl über WLAN-fähige Endgeräte. Regional kostenlos, an anderen Orten gegen eine Gebühr.
Hotspots allerorten
Betrieben werden die kabellosen Internetzugänge auf der einen Seite von großen Netzbetreibern wie der Deutschen Telekom, aber auch von unabhängigen Anbietern wie free-hotspot.com oder Cloud. Ebenfalls deutschlandweit unterwegs ist das Berliner Unternehmen hotsplots, das kürzlich den 1.000. Hotspot in Betrieb genommen hat.
Zum Einsatz kommen die WLAN-Zugänge von hotsplots vor allem dort, wo Touristen verkehren. Mehr als die Hälfte der 1.000 Zugangspunkte sind nach Unternehmensangaben in Hotels, Pensionen und gastronomischen Betrieben zu finden. Aber auch Bibliotheken, Jugendherbergen, Kliniken und zum Teil sogar Tankstellen sind in das hotsplot-Netzwerk bereits integriert worden.
Unterschiedliche Preismodelle
Ein Blick auf die Hotspot-Karte des Anbieters zeigt, dass vor allen in Großstädten die Chance groß ist, auf einen WLAN-Zugang von hotsplots zu treffen - vor allem am Unternehmenssitz in Berlin. Die Kosten variieren allerdings sehr stark. Teilweise werden 1,5 Cent pro Megabyte berechnet (15,36 Euro pro Gigabyte), aber auch Angebote zwischen 50 Cent und 5 Euro pro Nutzungsstunde sind möglich. An ausgewählten Standorten ist sogar das kostenlose Surfen möglich.
"Der Markt für mobiles Internet trotzt weiterhin allen Krisen, auch weil mobile Zugangsgeräte wie Smartphones, Netbooks oder Notebooks günstig wie nie sind“, sagt Ulrich Meier, Geschäftsführer der hotsplots GmbH.