Erneute Preissenkung auf dem Breitband-Markt: Nach der umfangreichen Neugestaltung der DSL-Tarife im Februar hat 1&1 anlässlich der CeBIT eine kleine Überraschung präsentiert. Ab Mittwoch, 3. März, wird die Grundgebühr für die DSL-Doppelflat mit 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream auf 24,99 Euro gesenkt.
16 Mbit/s per Doppel-Flat für 24,99 Euro
Das entspricht gegenüber dem bisherigen Preis einer Reduzierung von 5 Euro monatlich. Für 24,99 Euro ist es während der gesamten Vertragslaufzeit möglich, unbegrenzt im
Internet zu
Surfen und in das deutsche Festnetz zu telefonieren. Zu beachten ist aber auch: ab dem 25. Vertragsmonat erhöht sich die Grundgebühr nach derzeitigem Stand um 10 Euro auf dann 34,99 Euro. Ein WLAN-
Router wird kostenlos zur Verfügung gestellt. "Der DSL-Markt in Deutschland ist weitgehend gesättigt. Deswegen müssen wir auf Wechsler schauen, um weiter zu wachsen", sagte Robert Hoffman, bei
1&1 für das Privatkundengeschäft zuständig, auf der CeBIT-Pressekonferenz.
Neuer Media-Receiver von maxdome
Für Freunde des Video-on-Demand-Angebots von maxdome wird es in Kürze einen neuen Media-Receiver geben, der mit einer 160 Gigabyte großen Festplatte ausgestattet ist. Die neue maxdome-Box ist ausgelegt für den Satelliten-Empfang und ist in diesem Zusammenhang auch in der Lage HD-Inhalte darzustellen. Ein weiteres Modell – ohne HD-Unterstützung – wird für den DVB-T-Empfang ausgelegt sein. Um auf maxdome-Inhalte zuzugreifen wird die Box per WLAN-N-Standard oder Kabel mit dem DSL-Modem verbunden.
Privatkunden-Chef Robert Hoffmann und der Leiter Kundenzufriedenheit, Marcell D'Avis, auf der CeBIT 2010. Bild: onlinekosten.de
Bis zu 5.000 E-Mails pro Tag
Doch nicht nur Produkte wurden auf der CeBIT vorgestellt, sondern auch ein neuer Bekannter. Marcell D'Avis, der neue Leiter Kundenzufriedenheit, gab einen kurzen Ausblick auf die bereits angelaufenen Maßnahmen zur Steigerung der Produkt-Qualität. Pro Tag gehen laut seinen Ausführungen 3.000 bis 5.000 E-Mails ein, in denen es allerdings vorrangig um Vorschläge zu Produktverbesserungen gehe. Die Zahl der tatsächlichen Beschwerden liege seit Monaten konstant bei etwa 3.000 – trotz gestiegener Kundenzahl.
Für die kommenden Monate müsse es der Anspruch von 1&1 sein, dem Kunden mehr Kulanz und Flexibilität zu gewährleisten; beispielsweise bei anstehenden Umzügen. Denkbar sei zudem, dass defekte Hardware zukünftig direkt und persönlich durch einen 1&1-Techniker ausgetauscht wird.