Großartige Bewegung hat es auf dem Markt der Zahlungssysteme in der letzten Zeit nicht gegeben - vom Start des Amazon Payment-Systems PayPhrase abgesehen. Die Branchengrößen wie Moneybookers, PayPal und ClickandBuy haben sich ein gutes Stück von Markt gesichert, eBay will zum Beispiel auch durch eine Bindung von neuen Kunden an das hauseigene Bezahlsystem dafür sorgen, dass dies so bleibt. ClickandBuy hat währenddessen die Fühler nach Facebook ausgestreckt.
Zahlung für Facebook-Apps
Wie ClickandBuy, Anbieter einer Zahlungsmöglichkeit von kleinen Beträgen Internet, mitteilt, können die Mitglieder des sozialen Netzwerkes Facebook ab sofort auf ein System mit dem Namen Buxter zugreifen. Buxter ist eine von ClickandBuy entwickelte digitale Geldbörse, über die Geldbeträge von bis zu 50 Euro pro Transaktion in Euro oder US-Dollar von einem Nutzer zum nächsten übermittelt werden können. Das Senden von Zahlungen ist kostenfrei, eine Bezahlung von ClickandBuy-Rechnungen kostet jedoch 1,9 Prozent oder mindestens 2 Euro. Wer Geld sammeln möchte, kann Buxter auf sein Profil packen, Entwickler können sich über die offene Schnittstellen ebenfalls bedienen und eigene Applikationen anbieten - wie zum Beispiel eine Verkaufs-App für Karten, bei der über Buxter bezahlt wird.
Seit Anfang Februar kleidet sich ClickandBuy in ein komplett neues Gewand. Screenshot: onlinekosten.de
Credits jetzt in der Betaphase
PayPal dürfte diese Neuigkeit gar nicht schmecken. Erst Ende Februar gab Facebook bekannt, dass die virtuelle Währung Credits nun auch über PayPal gekauft werden kann. Mit Credits möchte das Netzwerk eine Zahlungsmethode etablieren, mit der sich unkompliziert Waren über Apps kaufen lassen. Die Erprobung von Credits ist noch nicht abgeschlossen, das System befindet sich erst seit kurzem in der geschlossenen Betaphase.