Apple: 2 Millionen iPads in rund 60 Tagen verkauft
Die Sektkorken dürften bei Steve Jobs und den anderen Apple-Managern angesichts der neuesten Verkaufsstatistik geknallt haben. Der US-Computerhersteller Apple aus dem kalifornischen Cupertino gab am Montag bekannt, dass seit dem Verkaufsstart des iPad in den USA am 3. April schon 2 Millionen Geräte verkauft worden sind.
Steve Jobs: "Genügend iPads für jeden"
Seit dem vergangenen Wochenende ist der Tablet-PC mit Touchscreen auch in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, der Schweiz und in Spanien erhältlich. Ab Juli wird das iPad dann auch in weiteren Ländern verfügbar sein. Steve Jobs zeigt sich zufrieden: "Kunden auf der ganzen Welt entdecken die Magie des iPad und es scheint, als lieben sie es genauso sehr wie wir", so Apple-Chef Jobs. "Wir begrüßen ihre Geduld und arbeiten hart daran, genügend iPads für jeden herzustellen", so Jobs weiter. Der Verkaufsstart des iPad sorgte auch in Deutschland für lange Schlangen. Die Käufer lassen sich auch von einem Verkaufspreis von 499 Euro für das günstigste iPad nicht abschrecken. Experten schätzen, dass hierzulande bis zum Jahresende rund 500.000 iPads verkauft werden könnten. Mit dem rund 680 Gramm wiegenden iPad lässt sich sowohl im Internet surfen, E-Mails lesen, Bilder anschauen, E-Books lesen als auch HD-Videos betrachten.
Aktuell rund 5.000 Apps speziell für das iPad optimiert
Ein Grund für die offensichtliche Faszination des iPad liegt auch in den über 200.000 verfügbaren Apps, kleinen Anwendungen für nahezu jeden Zweck. Diese sind zwar ursprünglich für das iPhone und den iPod touch entwickelt worden, laufen vielfach aber auch auf dem iPad. Die Zahl der speziell für das iPad optimierten Apps gibt Apple mit aktuell über 5.000 an.
Im iPad-Test von Onlinekosten.de zeigten sich jedoch auch die Schwächen des Hype-Gadget. So fehlen etwa USB-Schnittstellen, eine Speichererweiterung ist nicht möglich und auch Flash wird nicht unterstützt.
red