Dienstag, 01.06.2010 14:16
iPad-Konkurrent: MSI zeigt Wind Pad
Die zurzeit stattfindende Computex in Taiwan ist der ideale Ort, um weitere Konkurrenten für das iPad vorzustellen. Asus nutzte zum Beispiel die Gunst der Stunde und kündigte seine neuen Eee Pads an, auch MSI ist mit einem Tablet vertreten und führt außerdem neue Notebooks vor.
Slate von MSI: Wind Pad
Auf das Wörtchen "Pad" möchten die Hersteller bei ihren Produkten offenbar nicht verzichten: Der Tablet-PC von MSI nennt sich MSI Wind Pad und verfügt über ein 10-Zoll-Display mit Multitouch-Oberfläche. Das vom Hersteller als Slatebook bezeichnete Gerät ist bei den Konzeptprodukten zu betrachten und mit einem Intel Atom bestückt. Mit einer Akkuladung soll es bis zu acht Stunden auskommen. Mit einem Gewicht von 800 Gramm ist es zwar deutlich leichter als ein Netbook mit identischer Displaygröße, aber schwerer als das iPad von Apple (Test), das ohne 3G-Modul nur 680 Gramm auf die Waage bringt. Punkten kann das mit einem silberfarbenen Rahmen eingefasste Tablet mit Windows 7 jedenfalls mit einem USB- und einem HDMI-Anschluss, was dem iPad bekanntermaßen fehlt. Die Anschlüsse scheinen aber nicht direkt am Pad, sondern an der dazugehörigen Docking-Station untergebracht zu sein. Für einen drahtlosen Internetzugang bringt das Wind Pad WLAN und 3G-Unterstützung, sprich UMTS, mit. Sobald uns Informationen zum Marktstart und Preis vorliegen, werden wir sie nachreichen.
Auch MSI hat zur Computex ein Tablet mitgebracht: das Wind Pad. Bilder: MSI
Zusätzlich stellt MSI in seinem Heimatland das Wind U250 Subnotebook mit 12,1 Zoll großem Bildschirm und der neuen, stromsparenden AMD Plattform sowie das schon zur CeBIT angedeutete MSI GT660 mit Dynaudio-Lautsprechern aus. Im Juni soll es für 1.499 bis 2.299 Euro auf den Markt kommen. Das leistungsstarke Flaggschiff bekommt zur Computex noch ein sechseckiges Schwestermodell: das GT760. Gleiches gilt für das FX600 mit Nvidia Optimus Wechselgrafik und Schachbrett-Design, das durch das FX610 und das FX700 mit größeren Displays verstärkt wird. Das FX700 ist wie die GT-Geräte mit Lautsprechern von Dynaudio bestückt, die für einen besonders guten Sound sorgen sollen. Das FX600 und FX700 basieren auf Intel Core i5-Prozessoren, das FX610 hat sich stattdessen bei AMD bedient und dort bei einem Triple-Core-Prozessor aus der Danube-Reihe mit 25 Watt Stromverbrauch zugelangt.
red