Google: Froyo ist nicht Tablet-tauglich
Die IFA stand unter anderem im Zeichen der Tablet-PCs mit Android-Innenleben, Neulinge wie das Galaxy Tab beherrschten die Schlagzeilen. Kaum hat die Messe die Pforten geschlossen, erschüttert Hersteller Google die Technikwelt mit der überraschenden Botschaft, dass die Android-Version 2.2 mit Projektnamen Froyo eigentlich gar nicht für Tablets geeignet ist.
Google: Froyo nichts für Tablets
Offenbar beobachtet der Suchmaschinenriese das Eigenleben seines Schützlings mit gemischten Gefühlen. Wie sonst ist die Äußerung von Hugo Barra zu verstehen, dass das Smartphone-Betriebssystem Android 2.2 gar nicht für Tablets geeignet sei.
Die aktuelle Android-Version Froyo laufe zwar auf mehreren iPad-Konkurrenten, räumte der Google-Leiter der Abteilung Mobilprodukte gegenüber dem britischen Magazin "techradar.com" ein. Niemand könne aber garantieren, dass beispielsweise alle Android Apps problemlos funktionieren.
Gerücht: "Lebkuchen" kann's mit den Tablets
Nachfolger Gingerbread (zu Deutsch "Lebkuchen") wird für das vierte Quartal 2010 erwartet – und hier könnte es mit der Tablet-Tauglichkeit schon ganz anders aussehen. Möglich ist aber auch, dass das Betriebssystem Chrome OS aus dem Hause Google als Tablet-PC System Furore machen soll. Die auf Linux basierende Software wurde für Netbooks optimiert, eine Hardware mit ähnlichen Leistungsmerkmalen wie Tablets.
Dem Magazin "Computerbild" zufolge arbeitet Google mit HTC zusammen an einem iPad-Konkurrenten mit dem webbetonten Chrome-OS-System an Bord. Es soll im November 2010 auf den Markt kommen.
Eine Zusammenarbeit mit Tradition: Der Hersteller aus Taiwan hatte für den Suchmaschinen-Konzern bereits das Smartphone Nexus One gebaut, das allerdings nicht mit Verkaufsrekorden punkten konnte.
red