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Sonntag, 26.09.2010 12:01

Toshiba Satellite L670D mit Blu-ray-Brenner im Test

aus dem Bereich Computer

Wer sich für seine Stromrechnung interessiert, wird vielleicht ohnehin lieber einen sparsameren Laptop anstelle eines Desktop-Rechners nutzen. Das Satellite L670D verfügt – wie auch andere Toshiba Notebooks – über eine Eco Utility zur Anzeige des ungefähren Stromverbrauchs in Echtzeit. Die Anzeige ist dabei tatsächlich relativ zuverlässig, wie wir anhand eines Strommessgerätes überprüfen konnten. Eine weitere praktische Software ist die Gesichtserkennung für die VGA-Webcam. Resolution + zum Hochskalieren von Standardvideos hat Toshiba diesem Gerät jedoch nicht geschenkt, vermutlich liegt es daran, dass ein Blu-ray-Spieler integriert ist. Eventuell eher unerwünschte Passagiere sind Verknüpfungen zu eBay, Skype, Spiele-Downloads und andere Software, die nicht jeder Anwender nützlich finden wird.

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Toshiba Satellite L670 im Test

  1. Gehäuse und Tastatur
  2. Touchpad, Hardware und Schnittstellen
  3. Software, Stromverbrauch, Akkulaufzeit und Fazit

Fazit: Starke Hardware im schwachen Gehäuse

Der 17,3-Zöller hinterlässt in der Konfiguration L670D-120 gemischte Gefühle zurück. Positiv sind das große und helle Display sowie die komfortable Tastatur mit Nummernblock hervorzuheben. Auch der Stromverbrauch fällt moderat aus, obwohl das Toshiba Satellite eine recht hohe Leistung abliefert. Zudem könnte es für Computerspieler eine gute Wahl sein, wenn es nicht unbedingt High-End-Komponenten sein müssen.

Kritik muss das Satellite L670D aber für die kurze Akkulaufzeit und die Verarbeitung einstecken. Zwar hat sich Toshiba keine wirklich groben Schnitzer geleistet und es gilt zu berücksichtigen, dass das günstigste Seriengerät schon für einen UVP von 649 Euro beziehungsweise für unter 600 Euro in Onlineshops zu haben ist. Im L670D-120 steckt aber nunmal bessere Hardware, was den Preis auf einen UVP von 949 Euro pusht. Für einen solchen Betrag dürfte der eine oder andere Käufer eine hochwertigere Verarbeitung erwarten. Schlussendlich überzeugt die Kombination von teuren Komponenten und günstigem Gehäuse einfach nicht.

Toshiba L670D-120 Testnote 2,3

In dieser Preisklasse hätten wir uns zudem Extras für die Multimedia-Steuerung gewünscht, wenn das Notebook schon als solches auftritt. Es muss nicht gleich eine gesonderte Konsole sein, eine Sensorleiste oder zumindest eine zusätzliche Belegung der Tastatur hätte jedoch zum Konzept gehören sollen. Dies hat Toshiba bei anderen Notebooks schon deutlich besser gelöst: zum Beispiel beim Satellite P500, dem ersten Blu-ray-Notebook des japanischen Konzerns. Dieses Modell ist zwar teurer, liefert aber mehr Schnittstellen und auch bessere Lautsprecher. Immerhin ist das L670D-120 im Handel mittlerweile schon für rund 800 Euro zu haben und mögliche Konkurrenten wie das Acer Aspire 7551G bieten in dieser Preisklasse zwar die gleiche Grafikkarte, aber nur einen Blu-ray-Player, und keinen -Brenner.

Weitere Testberichte, Netbook Modelle im Vergleich, einen Ratgeber zur Frage Notebook oder Netbook und weitere Tipps zum Notebook-Kauf liefert unser Hintergrundbereich.

Name: Satellite L670D-120
Hersteller: Toshiba
Internet: de.computers.toshiba-europe.com
Preis: UVP: 949 Euro
Technische Daten
Prozessor: AMD Phenom II Triple-Core 820 mit 1,8 GHz
Grafikkarte: ATI Mobility Radeon HD 5650 mit 1 GB VRAM
Bildschirm: 17,3 Zoll (1.600x900 Pixel 16:9), LED-Hintergrundbeleuchtung, glänzend, 8 ms Reaktionszeit
Batterie: Lithium-Ionen-Akku: Laufzeit: 66 Minuten unter Vollast / 135 Minuten Lesetest (WLAN aus) / 70 Minuten DVD-Betrieb (Lautstärke + Display 50%)
Speicher: 4 GB DDR3 mit 1.066 Mhz (2x2), max. 8 GB
Festplatte: 500 GB mit 5.400 U/Min
Laufwerk: Blu-ray-Brenner
Soundkarte: Onboard: Realtek High Definition Audio
Kommunikation: LAN, WLAN 802.11 b/g/n
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-bit
Abmessungen: BxTxH: 414 x 270 x 28 – 38 Millimeter; ab 2,8 Kilogramm
Anschlüsse: HDMI, D-Sub (VGA), 2x USB, 1x USB/eSATA, Kartenleser (SD, MMC, MS/MS Pro), Mikrofon, Kopfhörer
Sonstiges: VGA-Webcam
Lieferumfang: Notebook, Akku, Netzteil, Netzkabel, Handbuch, Kurzanleitung
Benchmarks/Zahlen: Windows Leistungsindex: CPU: 5,4 / RAM: 7,1 / 2D: 6,7 / 3D: 6,7 / HDD: 5,9

7-Zip: 164 JPG-Fotos (400 MB) ins .zip-Format: 23 Sek.
CPU-Benchmark von PC Wizard: nicht möglich, da inkompatibel zur CPU
CPU-Benchmark Cinebench: 5.123

Grafikkarte:
Grafik-Benchmark FurMark: 1.113
Frames pro Sekunde (fps) im Durchschnitt:
DirectX-10-Benchmark Devil May Cry: bei 1.600x900 Pixeln, Details low: 80 fps; Details hoch: 49 fps, sehr hoch: 45 fps.
Crysis Demo: 1.600x900 Pixel, Details low: 50 fps; Details high: 30 fps.
OpenGL-Benchmark Cinebench: 3.837
HDD-Benchmark von PC Wizard: Sequentielles Schreiben/Lesen: 63/75 MB/s; gepuffertes Schreiben/Lesen: 123/135 MB/s; zufälliges Lesen: 39 MB/s
Stromverbrauch: Ausgeschaltet am Netz: ca. 0,4 Watt
Eingeschaltet im Energiesparmodus: ca. 20 Watt
Videowiedergabe im Energiesparmodus: ca. 30 Watt
Benchmark-Test unter Höchstleistung (Displayhelligkeit 100%, WLAN ein): ca. 48 Watt
Garantie: zwei Jahre Bring-In
Pro & Contra
starke Hardware
16:9-Format
Multitouch-Pad und Nummernblock
Blu-ray-Brenner
verhältnismäßig leicht und flach
gutes und helles Display
große Tastatur mit Nummernblock
Verarbeitung nicht optimal
zu viel Hochglanz
kurze Akkulaufzeit
Sparsamkeit bei Schnittstellen
Bewertung:
Geschwindigkeit (20%): gut
Ausstattung (20%): gut
Display (20%): gut
Ergonomie (15%): gut
Akkulaufzeit (15%): befriedigend
Verarbeitung (10%): befriedigend
Gesamt: gut (2,3)
Preis-Leistung: gut
red
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