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Freitag, 05.08.2011 09:01

Liberty Tab im Test: Android-Tablet für 400 Euro

aus dem Bereich Computer

Im Sommer fiel der Startschuss für den ersten Tablet-PC von Packard Bell. Das wahlweise dunkelrote oder weiße Liberty Tab G100 für rund 400 Euro mischt sich mit Nvidias Tegra-2-Chip mit Dual-Core-Antrieb, Android 3.0 und einem 10,1-Zoll-Display unter die iPad-2-Konkurrenten. Wie das Tablet im Vergleich zu anderen Android-3.0-Geräten wie dem Motorola Xoom oder dem neuen Samsung Galaxy Tab abschneidet, zeigt unser Test.

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Liberty Tab Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Schnittstellen und technische Daten
  • Seite 2: Oberfläche und Apps, Browser, Flash und HD-Inhalte
  • Seite 3: Sound, Kameras, Fazit und Info-Tabelle

Zwilling des Acer Iconia A500

Wer die Produktbezeichnung des Packard Bell Geräts bei Amazon eingibt, findet unter den Treffern auch das Iconia A500 von Acer. Das ist kein Zufall: Schon auf den ersten Blick ist die enge Verwandtschaft des Liberty Tabs mit dem aktuellen Honeycomb-Tablet des Herstellers aus Taiwan, zu dem das Unternehmen seit 2007 gehört, nicht zu leugnen. Beide Modelle messen 260x177x13 Millimeter und bringen rund 770 Gramm auf die Waage. Wie wir bereits im Motorola Xoom Test feststellen mussten, sind die verglichen mit dem iPad 2 mehr als 100 zusätzlichen Gramm auf die Dauer doch deutlich zu spüren. Wer das Tablet längere Zeit hält, möchte es zwangsläufig zwischendurch ablegen. Silberfarbene Leisten ober- und unterhalb des Touchscreens, eine leicht gebogene Rückseite mit einer eckig eingerahmten 5-Megapixel-Kamera und ein microSD-Kartenschacht hinter einer knapp 5 Zentimeter breiten Abdeckung an der Oberseite sind nicht die einzigen optischen Ähnlichkeiten von Liberty Tab und Iconia A500. Auch die Anordnung der Bedienelemente (Lautstärketasten und Hold) und der Lautsprecher, die sich allerdings im Design unterscheiden, sowie der Schnittstellen entsprechen sich – und davon hat das Liberty Tab für ein Tablet einige zu bieten.

Packard Bell Liberty Tab
Android 3.0 auf dem Liberty Tab. Bild: onlinekosten.de

Seltener Charakterzug: Standard-USB-Port

Neben dem bereits erwähnten Speicherkartenleser gibt es allen voran einen USB-Port herkömmlicher Größe, was in der Tablet-Welt Seltenheitswert genießt. Einen Speicherkartenleser mit eingesteckter SD-Karte und eine USB-Tastatur konnten wir problemlos nutzen, bei USB-Sticks stellte sich das Tablet quer; trotz vorhandenen Inhalts wurde nur ein leerer Ordner angezeigt. Android 3.1 wird die USB-Fähigkeiten erweitern, ob das Liberty Tab ein entsprechendes Update erhält, ist aber unklar. Weitere Schnittstellen sind Micro-HDMI für den Anschluss eines Fernsehers, ein Kopfhöreranschluss und ein verkleinerter USB-Port für die Kommunikation mit dem PC. Der integrierte Akku wird – wie auch bei anderen Honeycomb-Tablets – aber nicht automatisch aufgeladen, wenn Computer und Tablet verbunden sind. Für den Energienachschub liegt daher ein Netzteil bei. Bei unserem Test-Tablet handelt es sich um ein Konstruktionsmuster, weiteres Zubehör wie Handbuch oder Kurzanleitung konnten wir daher nicht begutachten.

Im Innern ist das Liberty Tab die typische "Honigwabe": Angetrieben von einem Nvidia Tegra 250 Chip mit ARM Cortex A9 Dual-Core-CPU mit 1 Gigahertz liefert das Tablet 1 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und 16 GB Speicherplatz, der per microSD-Karte um 32 GB erweiterbar ist. Surfen kann der Nutzer ausschließlich per WLAN (802.11b/g/n), eine 3G-Version des Tablets ist noch nicht zu haben. Des Weiteren zählen Bluetooth, GPS und zwei Kameras zur Ausstattung.

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