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Mittwoch, 14.09.2011 14:46

IDF: Intel gibt Ausblick auf kommende Ultrabooks

aus dem Bereich Computer

Anlässlich des Intel Developer Forums, kurz IDF, in San Fransisco gab der Chip-Riese nicht nur bekannt, dass Android künftig auf Intel Atom-Chips angepasst wird, um Fuß im Handy-Markt zu fassen, sondern bot auch einen Ausblick auf die kommenden Prozessor- und Ultrabook-Generationen.

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Auf "Sandy Bridge" folgt "Ivy Bridge" (Tick)...

Noch ist keins der besonders schlanken und leichten Notebooks mit langer Akkulaufzeit erhältlich, die ersten Modelle starten im kommenden Monat – in Form des Acer Aspire S3. Toshiba wird sein Portégé Z830, das bislang dünnste Ultrabook, im November an den Start schicken und auch Asus (UX21) und Lenovo (IdeaPad U300s) sind im kommenden Quartal mit von der Partie. Nichtsdestotrotz spricht Intels CEO Paul Otellini schon die nächsten Ultrabook-Generationen an: Anfang 2012 soll die neue Geräteklasse die auf Sandy Bridge folgende Prozessor-Generation Ivy Bridge in sich tragen. Mit den neuen CPUs verkleinert sich die Strukturbreite der Prozessoren dem Tick-Tock-Modell entsprechend von derzeit 32 auf 22 Nanometer. Zudem wird die 3D-Tri-Gate-Transistortechnologie eingeführt, die bei niedriger Leistungsaufnahme bis zu 37 Prozent mehr Leistung als die bisherigen 2D-Transistoren erreichen soll. Umgemünzt auf eine identische Performance soll sich der Energiehunger halbieren.

IDF 2011
Auf dem IDF zeigte Intel auch einen solarbetriebenen Chip. Bild: Intel

... und darauf "Haswell" (Tock)

Auch die vom jetzigen Zeitpunkt ausgehend übernächste Generation mit dem Codenamen Haswell, die dem "Tock" entspricht und eine neue Mikroarchtitektur einläutet, hat sich der Energieersparnis verschrieben. Mit einem neuen Power-Management sollen Haswell-Prozessoren in Ultrabooks ab 2013 die Leistungsaufnahme der Laptops auf ein Zwanzigstel reduzieren, ohne die Performance einzuschränken. In Zusammenarbeit mit der PC-Industrie kann sich Paul Otellini Standby-Zeiten von mehr als zehn Tagen vorstellen. In diesem Modus (Connected Standby) werden auf Basis von Windows 8 auch E-Mails und Aktualisierungen in sozialen Netzwerken abgerufen, womit Notebooks die Flexibilität und Schnelligkeit von Tablets erreichen könnten.

Ferner in der Zukunft liegt eine Möglichkeit, die Intel ebenfalls auf dem IDF präsentierte: Ein Prototyp eines Chips, der über eine Solarzelle in der Größe einer Briefmarke mit ausreichend Energie versorgt wird, um einen Windows-PC zu starten.

red
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