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Montag, 03.10.2011 09:16

Telekom Sinus A 605 im Test - DECT-Design-Telefon

aus dem Bereich Mobilfunk

Wer ein Schnurlostelefon in den heimischen vier Wänden einsetzt, achtet in der Regel nicht nur auf Funktionalität, sondern immer häufiger auch auf Design. Diesen Trend haben auch die Hersteller von DECT-Telefonen erkannt und stellen mehr als langweilige Massenware her. Ein Beispiel dafür ist das Sinus A 605, das vom hongkonger Unternehmen VTech produziert und hierzulande von der Deutschen Telekom verkauft wird. Wir haben uns das Telefon mit integriertem Anrufbeantworter genauer angesehen.

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Lang und schmal

Auf den ersten Blick erinnert das schnurlose, 132 Gramm schwere Mobilteil an ein modernes Smartphone mit physischen Nummerntasten. In der Praxis wird aber schnell deutlich, dass das A 605 mit einem mobilen Handy der heutigen Zeit eigentlich nichts gleich hat. Zum einen ist es mit 159 Millimetern deutlich länger als ein Smartphone, darüber hinaus aber auch überaus schmal. In der Breite misst das Mobilteil nur 47 Millimeter, wodurch es insgesamt sehr gut in der Hand liegt. Hinzu kommt eine Tiefe von knapp 24 Millimetern.

Sinus A 605
Schön anzusehen: das Sinus A 605. Bild: onlinekosten.de

Wer häufig ein Smartphone mit Touchscreen benutzt, wird sich darüber hinaus daran gewöhnen müssen, dass der Bildschirm das A 605 eben nicht mit dem Finger bedient wird. Stattdessen erfolgt die Menünavigation über zwei so genannte Softkey-Menütasten und eine Vier-Wege-Wippe, die mittig unterhalb des Bildschirms zu finden ist. Jeweils eine Taste ist darüber hinaus für das Annehmen und Beenden eines Telefonats vorgesehen.

Display kann Farben darstellen

Der Bildschirm kann eine Auflösung von 176x220 Pixeln vorweisen und bis zu 65.000 Farben darstellen. Datum und Uhrzeit werden dauerhaft angezeigt solange das Telefon im direkten Gebrauch ist. Im Standby schaltet sich das Display komplett aus – auch wenn es auf der Basisstation liegt. Wer ein grafisch hochwertiges Display erwartet, wird bei genauerer Betrachtung schnell enttäuscht. Zwar sind verschiedene Farbmuster möglich, insgesamt wirken die Hauptmenügrafiken aber sehr schemenhaft und wurden mit wenig Liebe zum Detail gestaltet. Das hat auch Auswirkungen auf das Gesamterscheinungsbild: es wirkt insgesamt weniger hochwertig.

Deutlich mehr gibt die weiß beleuchtete Tastatur her. Die einzelnen Zifferntasten sind erfreulich groß ausgefallen, was für einen sehr guten Druckpunkt sorgt. Aber: schnelles Tippen von auswendig gelernten Rufnummern führt trotzdem dazu, dass einzelne Ziffern vom Telefon nicht richtig erkannt werden und beim Eintippen quasi vergessen werden; Abzüge in der B-Note. Ein verpasster Anruf wird durch ein dezent rot blinkendes Telekom-Icon auf der Tastatur signalisiert.

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