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Montag, 30.04.2012 10:01

Alltagstest: Sechs Wochen mit dem neuen Apple iPad

aus dem Bereich Computer

Seit dem 16. März tritt Apple mit dem dritten iPad gegen die wachsende Konkurrenz der Androiden an. Wir haben den neuen Tablet PC mit Dual-Core-Prozessor und Retina-Display im iPad Test bereits ausführlich unter die Lupe genommen und wie die Geräte in unseren anderen Tablet PC Tests hinsichtlich Darstellungsqualität, Performance und Akkulaufzeit geprüft. Doch wie schlägt sich der Tablet PC auf die Dauer im Alltag? Wir haben den Check verlängert und dabei positive wie negative Erfahrungen gesammelt.

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Ungetrübte Display-Freude

Der größte Pluspunkt vorweg: Das Display überzeugt nach wie vor. Viel zu schnell hat man sich an die scharfe Darstellung gewöhnt und nimmt die sichtbaren Pixel auf anderen Tablet-Touchscreens oder Smartphones stärker wahr als zuvor. Wer ebenfalls mit einer besonders hohen Auflösung liebäugelt, aber nicht zu iOS wechseln möchte, darf sich daher auf die Full-HD-Tablets mit Android freuen, die Hersteller wie Acer, Asus und Huawei angekündigt haben.

iPad als Radio-Ersatz

Auch am Lautsprecher-Sound gibt es nach intensiver Probezeit nichts zu beanstanden. Internetradiosender im Hintergrund, Musik-Streaming-Dienste und auch Filme müssen nicht zwangsläufig über die Ohrhörer ausgegeben werden – der Sound ist klar und laut genug. Nichtsdesotrotz ist es bei der Tablet-Konstruktion nicht unbedingt von Vorteil, die Lautsprecher-Öffnung auf die Rückseite zu verfrachten. Auf den Tisch gelegt oder mit dem Smart Cover aufgestellt, klingt das iPad zwar trotzdem gut, hält man es fest, kommt es aber immer wieder vor, dass die Hände den Lautsprecher verdecken und dadurch dumpf erklingen lassen.

Apple iPad Langzeittest
Nach sechs Wochen Dauertesten kommen auch beim neuen iPad kleine Makel an die Oberfläche: Nicht alles funktioniert einheitlich und iTunes kann nerven. Bild: Apple

Browser: Neun Tabs sind zu wenig

Ein paar kleine Schatten sind zwischendurch über die Performance gezogen. In den ersten Stunden und Tagen sporadischer Nutzung offenbarte das neue iPad keine Makel, mit der Zahl der Surf-Stunden und Webseiten-Inhalte steigt aber natürlich auch die Chance, über einen Fehler zu stolpern. So ist es uns bis jetzt zweimal passiert, dass der Safari-Browser (über WLAN) nach der Rückkehr aus dem Standby-Modus nicht mehr alle Tabs der letzten Sitzung anzeigte. Zwar lassen sich die besuchten Seiten über den Verlauf oder durch Gedrückthalten des +-Symbols flott zurückholen, dennoch hat uns der sang- und klanglose Abschied gewundert. Dass Safari sich an einem Web-Inhalt derart verschluckte und nicht mehr reagieren wollte, kam nur einmal vor, ließ sich aber auch nicht reproduzieren, sodass uns die Gründe unbekannt bleiben.

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