Anzeige:
headerrechts
zeileobengruen
Montag, 23.04.2012 15:46

Richter: Zweifel an Megaupload-Prozess in den USA

aus dem Bereich Sonstiges

Mit einem Paukenschlag hatte es im Januar begonnen: Kim Schmitz, auch unter dem Namen Kim Dotcom bekannt, wurde verhaftet und seine Online-Datenplattform Megaupload dicht gemacht. Die US-Behörden werfen dem Deutschen Dotcom sowie sechs anderen Personen massive Urheberrechtsverletzungen vor und fordern eine Auslieferung Dotcoms in die USA, um ihm dort den Prozess zu machen. Doch ausgerechnet der zuständige US-Richter Liam O'Grady bezweifelt laut eines Bericht der neuseeländischen Zeitung "The New Zealand Herald" nun, dass es in den USA überhaupt zu einem Verfahren gegen Megaupload kommen wird.

Anzeige

USA stellten Megaupload keine Strafanzeige zu

Verfahrensfehler seitens der US-Behörden könnten demnach das Aus für den Prozess bedeuten. Nach Angaben des US-Richters wurde Megaupload nie eine förmliche Strafanzeige übermittelt. Eine solche ist zur Eröffnung eines Gerichtsverfahrens jedoch unabdingbar. Ira Rothken, Dotcoms Anwalt in den USA, vertritt die Ansicht, dass die USA zwar Personen, aber nicht Unternehmen außerhalb des eigenen Zuständigkeitsbereiches anzeigen könnten.

Bereits in Neuseeland, wo Dotcom im Januar in seiner Luxusvilla verhaftet worden war, kam es zu einem peinlichen Verfahrensfehler im Megaupload-Fall. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten damals nicht den korrekten Antrag für die Beschlagnahme von Dotcoms Besitz gestellt. Dotcom sei die Möglichkeit genommen worden, sich ausreichend verteidigen zu können. Eine Richterin hatte daher im März die auf einer einstweiligen Verfügung basierende Beschlagnahmung für nichtig erklärt.

Dotcom wirft USA Korruption und Zerstörung von 220 Jobs vor

Der Megaupload-Gründer zeigt sich einstweilen über die US-Behörden verärgert und warf den USA in dem Fall laut Torrentfreak "Korruption auf der höchsten politischen Ebene vor, die den Interessen der Copyright-Extremisten in Hollywood diene". Zudem teilte Dotcom weiter gegen die US-Regierung aus: "Sie zerstörten 220 Jobs. Millionen legitimer Mega-Nutzer haben keinen Zugriff auf ihre Daten". Sein Unternehmen habe dadurch langfristig Schaden erlitten. "Wir haben bereits die Todesstrafe ohne Verfahren erhalten und selbst wenn wir für unschuldig befunden werden, was wir werden, kann der Schaden nicht mehr repariert werden", beklagt sich Dotcom.

red
Weitere Meldungen zum Thema:
Infoseiten zum Thema:
 Suche
 Letzte Meldungen
Dienstag, 03.03.2015
Kooperation von Watchever und o2: Kunden profitieren von Sonderkonditionen
Crash-Tarife: Allnet-Flat, SMS-Flat und Internet-Flat im Telekom-Netz ab 14,99 Euro
DSL-Tarife im März: Sparangebote für DSL und VDSL im Überblick
Tele2: Neue mobile Internet-Flat-Tarife ab 6,95 Euro pro Monat
Donnerstag, 26.02.2015
"Drop the Box": Microsoft wirbt Dropbox-Kunden ab
Mittwoch, 25.02.2015
Telekom: 50 Prozent Rabatt auf HTC One (M8)
Montag, 23.02.2015
Congstar: "Allnet Flat L" 24 Monate lang günstiger
Sonntag, 22.02.2015
Amazon Fire TV günstiger - Fire TV Stick bald in Deutschland erhältlich?
Penny: 20 Prozent Rabatt auf iTunes-Karten
Sparhandy: Amazon Fire Phone für 1 Euro im Bundle mit D1-Allnet-Flat
Samstag, 21.02.2015
DeutschlandSIM: LTE-Allnet-Flats ohne Laufzeit ab 14,95 Euro
Donnerstag, 19.02.2015
"Crash Tarife": Im D1-Netz Telefonieren, Simsen und Surfen für 2,90 Euro
Phonex: Smartphone-Bundles für LTE-Tarife erhältlich - bis zum 1. März sparen
Mittwoch, 18.02.2015
Kabel Deutschland Online-Aktion: WLAN-Router gratis
Dienstag, 17.02.2015
Amazon: Fire Phone ohne Vertrag schon ab 149 Euro erhältlich
Weitere News
 
Datenschutz