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Freitag, 15.06.2012 10:46

Blick auf die ersten Ivy-Bridge-Ultrabooks

aus dem Bereich Computer

Asus brachte zur Veranstaltung in Bayern die neuen Zenbooks mit: Zu sehen gab es sowohl das Zenbook Prime mit IPS-Display und Full-HD-Auflösung unter entspiegelter Oberfläche als auch ein UX32-Zenbook, das wahlweise mit HD- oder Full-HD-Bildschirm und auch mit Grafikkarte und HDD mit zusätzlicher SSD für Intels Rapid Start erhältlich ist. Müssen eine Grafikkarte und eine herkömmliche Festplatte mit ins Gehäuse passen, ist der besonders dünne Schliff nicht mehr machbar; das UX32 läuft demnach vorne nicht so spitz zu wie die letzten Zenbooks und das Prime. Die matten und hochauflösenden IPS-Displays stellen in jedem Fall eine Verbesserung dar, nicht jeder kann sich mit dem Hochglanz-Stil anfreunden. Nachdem Apple seine MacBook Air-Reihe kürzlich auffrischte, ohne Full-HD-Displays einzuführen, sind die Ultrabooks den Rechnern des kalifornischen Herstellers einen Schritt voraus. Das neue MacBook Pro mit Retina-Display spielt mit fast 2.300 Euro preislich in einer anderen Liga. Auffällig bei den Zenbooks ist nach wie vor das steife und stabile Gehäuse, das aus einem Block Aluminium gefräst wurde.

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Toshibas Kino-Ultrabook mit 21:9-Taste

Auch das Toshiba Satellite U840W sticht aus der Ultrabook-Masse heraus. Das zur Computex in Taiwan vorgestellte Modell kommt mit einem 21:9-Display mit 1.792x768 Pixeln. Durch die enorm breite Anzeige ist auch das Notebook an sich bezogen auf die Gehäuseform ungewöhnlich. Auf ein Heft im Din-A4-Format gelegt, wäre das U840W deutlich schmaler. Profitieren soll davon in erster Linie die Videowiedergabe, um ohne schwarze Balken Filmfans anzusprechen. Ausgangsmaterial, das nicht in 21:9 vorliegt, kann bei Bedarf in die Breite gezogen werden: Wie uns Toshiba am mitgebrachten Muster zeigte, verfügt der mitgelieferte Toshiba Player über einen Cinema-Button, der 16:9-Streifen – regulär mit schwarzen Balken links und rechts zu sehen – auf 21:9 ausdehnt. Damit Office-Anwendungen oder Websites nicht unnötig Platz verschenken und der Kunde auch abseits der Filmwelt einen Nutzen aus dem Breitformat zieht, liefert der Hersteller eine Split-Screen-Anwendung mit. Das Programm zeigt Software wie Word, den Browser oder Messenger, im passenden Verhältnis nebeneinander an. Neben vordefinierten Rastern lässt sich auch ein frei wählbares Muster verwenden, um mehrere Anwendungen im Blick zu haben. Die Anordnung und Fenstergröße lässt sich über ein kleines Symbol im Windows-Fenster problemlos ändern. Positiv ist uns die matte Oberfläche aufgefallen. Zwar spiegelt der Bildschirm, das Gehäuse ist aber innen und außen gegen Fingerabdrücke geschützt.

Toshiba Satellite U840W
Was nicht passt, wird passend gemacht: Toshibas Satellite U840W trimmt 16:9-Filme auf 21:9. Bilder: onlinekosten.de

Kurz zur Probe hören konnten wir die Harman/Kardon-Lautsprecher, die Toshiba passend zum Kino-Display links und rechts neben der beleuchteten Tastatur verbaut. Über den USB-Port lassen sie sich zudem für MP3-Player verwenden, auch dann, wenn der Laptop ausgeschaltet ist. Die USB-3.0-Ports saßen im Übrigen recht dicht beieinander, sodass ein breiter Stecker oder USB-Stick den Port nebenan teilweise abdecken könnte. Doch Toshiba ist nicht der einzige Hersteller, der die Schnittstellen etwas beengt verbaut. Das Breitbild-Ultrabook soll im Juli auf den Markt kommen und ab etwa 1.200 Euro in verschiedenen Konfigurationen mit Intel Core i5 oder i7, HDD oder SSD zu haben sein.

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