Dienstag, 19.06.2012 18:31
Netgear: Router und Adapter fürs 802.11ac-Upgrade
Noch nicht fit für den neuen Funkstandard IEEE 802.11ac? Hier helfen diverse Hardware-Hersteller wie Netgear. Obwohl der Standard noch nicht offiziell verabschiedet ist, setzen sie auf USB-Adapter, die die Notebooks und Computer auf den neuen Standard vorbereiten. Außerdem bringt der US-amerikanische Hersteller zwei 802.11ac Dualband Gigabit Router auf den Markt.
R2600: Gigabit-Router für den kleinen Geldbeutel
Neben dem kürzlich vorgestellten Router R6300 schneidet Netgear R6200 im Datendurchsatz etwas schwächer ab, was sich aber auch im Preis bemerkbar machen soll. Der Router erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) mit 802.11n auf dem 2,4 Gigahertz-Frequenzband und bis zu 900 Mbit/s mit 802.11ac auf dem weniger frequentierten 5 Gigahertz-Band. Beide Router sind zu 802.11a/b/g/n-Geräten abwärtskompatibel, verspricht der Netzwerkspezialist.
Netgear hat den R6200 vier LAN- sowie einen WAN-Gigabit-Port und einen USB 2.0- Anschluss spendiert. Damit kommen externe Speichergeräte oder Drucker rasch ins Spiel. Wie R6300 ist der kleine Bruder 205 mal 255 mal 77 Millimeter groß und wiegt 654 Gramm. Ebenfalls beherrscht er Netgear Genie sowie AirPrint, Netgear MyMedia und ReadyShare Printer.
Links: Fit für den neuen Funkstandard werden PCs und Notebooks mit einem USB-Adapter von Netgear.
Rechts im Bild: Der Router R2600. Bilder: Netgear
USB-Adapter rüstet 802.11ac-Standard nach
Wer jetzt schon Rechner oder Notebook auf 802.11ac-Geschwindigkeiten erweitern möchte, kann das mit dem USB-Adapter A6200 erreichen. Das Gerät bringt schwenkbare Antennen für die ideale Antennenposition mit und lässt sich via Docking-Station flexibel platzieren. Sowohl Router als auch Adapter kommen im dritten Quartal 2012 in die Läden. Zur selben Zeit werden voraussichtlich auch die ersten Notebooks mit mit eingebautem 802.11ac-WLAN zu haben sein.
Preise nannte Netgear noch nicht. In Tablets und Smartphones wird der Funkstandard 802.11ac voraussichtlich ab 2013 umgesetzt.
red