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Samstag, 14.07.2012 12:01

Dell XPS 15 im Test: Full-HD hinter Gorilla-Glas

aus dem Bereich Computer

Wie wir kürzlich berichteten, hat Dell Ende Juni seine XPS-Notebook-Familie aktualisiert und im Zuge dessen das XPS 14 Ultrabook für mobile Nutzer und als Desktop-Ersatz das größere XPS 15 mit Intel Ivy Bridge-Prozessor, Grafikkarte und Hilfs-SSD vorgestellt. Beide kleiden sich in ein Unibody-Gehäuse aus Metall und können daher als Konkurrenten für das HP Envy 14 Spectre  (Test), Samsung Chronos (Test) oder das Apple MacBook Pro angesehen werden. Auch preislich streift das neue XPS durch ähnliche Gefilde. Wir haben das größere Modell in einer starken Konfiguration getestet: Schnell ist der Alu-Laptop definitiv, die Akkulaufzeit hängt allerdings stark von der Nutzung ab.

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Dell XPS 15 Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Verarbeitung und Eingabegeräte
  • Seite 2: Schnittstellen, Akkulaufzeit, Lautstärke und Display
  • Seite 3: Konfigurationen, Leistung, Fazit und Test-Tabelle

Verwandter des XPS 15z Design-Laptops

Die Vorgänger der neuen Notebooks sind das XPS 14z (Test) und das Dell XPS 15z (Test), denen der Hersteller bereits viele der Features, die auch die neue Serie schmücken, bescherte: ein Aluminium-Gehäuse, eine Tastaturbeleuchtung und ein schmal umrahmtes, hochauflösendes Display. Optisch fühlt sich der Betrachter beim rund 371 x 249 x 23 Millimeter (mm) großen und mindestens 2,6 Kilogramm schweren XPS 15 daher unweigerlich an das 15z erinnert, dennoch fallen sofort markante Unterschiede auf. So ist das Gehäuse insgesamt eckiger und bezogen auf das Design simpler geworden, wodurch es moderner und zeitloser wirkt. Die kleinen Lämpchen an der Seite, die auf Knopfdruck über den Füllstand das Akkus Auskunft gaben, sind verschwunden. Ihre Aufgabe übernimmt nun eine Anzeige auf der Gehäuseunterseite, gut versteckt in der Nähe des oberen Lüftungsschlitzes.

Dell XPS 15 außen
Zeitloses Design ohne Schnörkel. Bild: Dell

Soft-Touch-Handauflage

Das Gehäuse an sich ist sehr stabil und gut verarbeitet. Zwar gibt der Deckel auf festem Druck etwas nach, das Display wirkt jedoch gut geschützt und ist stramm befestigt. Positiv ist zudem, dass das Notebook leichter zu reinigen ist als ein Modell in hochglänzendem Kunststoff; Fingerabdrücke sind so gut wie nicht sichtbar, auch nicht innen rund um die Tastatur. Dort hat Dell eine Soft-Touch-Oberfläche angebracht, die sich wie mattes Gummi anfühlt und ebenfalls Tapser abhält. Auf diese Weise wird auch dafür gesorgt, dass sich die Handballenauflage nicht zu stark erwärmt. Die Gehäuseunterseite ist aus dem gleichen Grund mit Silikon überzogen. Muss sich das XPS 15 ordentlich anstrengen, ist eine Erwärmung insbesondere auf der linken Seite, im Bereich der Tastatur und neben dem Touchpad, zu spüren. Zu heiß wurde das Gerät in unserem Test aber trotz hoher Raumtemperaturen nicht.

Dell XPS 15 Gehäuse
Das neue XPS 15 ist flach und stabil (li), nun informiert eine Leuchte an der Unterseite über den Akku (re). Bilder: onlinekosten.de

Das Touchpad ist etwa 7x10 Zentimeter groß, inklusive der nur optisch markierten Klicktasten, und gut bedienbar - insofern man sich mit der Gummi-Oberfläche anfreunden kann. Krümel oder Staubkörner bleiben an der matten Fläche nämlich offenbar leichter haften als auf glatten Pads, sodass der Finger weniger gut über die Fläche gleiten kann, wenn nicht geputzt wird. Die Tastatur punktet im Dunkeln mit ihrer Beleuchtung, spart aber etwas am Komfort. Obwohl das XPS 15 genügend Platz bietet, ist die Enter-Taste recht klein geraten und kein separater Nummernblock verbaut. Das war beim 15z nicht anders, allerdings nutzte Dell dort die knapp 4 Zentimeter breiten Streifen rechts und links des Tastenfeldes für Lautsprechergitter, beim neuen XPS 15 bleiben diese leer. Das gilt laut Dell eigentlich auch generell für den Innenraum, der frei von Hersteller-Aufklebern sein soll. Anstatt die Handballenauflage zu verunstalten, sollen die Sticker hinter der Abdeckung auf der Rückseite verschwinden, auf unserem Testexemplar haben sich dennoch zwei Logos ausgebreitet.

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