Anzeige:
vodafone.de
headerrechts
zeileobengruen
Donnerstag, 12.07.2012 17:46

Astra SAT-IP: Sat-TV für Tablets, Smartphones & Co

aus dem Bereich Breitband

Der Satellitenbetreiber SES und das Tochterunternehmen Astra bereiten den nach eigenen Angaben nächsten "Quantensprung" des Satellitenfernsehens vor. Nachdem Ende April die analogen Sat-TV-Transponder abgeschaltet worden sind, steht nun die Einführung des neuen Kommunikationsprotokolls SAT-IP an, das sich zu einem offenen, herstellerunabhängigen europäischen Standard entwickeln soll. Künftig lässt sich damit Satellitenfernsehen auch auf Geräten ohne integrierten Sat-Receiver wie beispielsweise Tablet-PCs, Smartphones oder Spielkonsolen empfangen. SES und Astra stellten SAT-IP im Rahmen des "IFA Innovations Media Briefing" am Donnerstag in Berlin vor.

Anzeige

SAT-TV per WLAN, Ethernet oder Powerline

SES Astra SAT-IP

Bislang findet das Fernsehen aus dem All den Weg zum TV im heimischen Wohnzimmer über in der Wohnung verlegte Coaxkabel. SAT-IP erlaubt dagegen eine flexiblere Nutzung von Satellitenfernsehen und wird über das Heimnetzwerk per Ethernet, WLAN, Powerline oder Glasfaser an beliebige IP-Endgeräte gesendet. Der Vorteil der neuen Lösung: Zusätzlicher Verkabelungsaufwand entfällt.

Zur Ende August startenden Internationalen Funkausstellung (IFA) sollen bereits erste SAT-IP-Geräte in Form von Konverterboxen erhältlich sein, die quasi als "Server" fungieren und die umgewandelten Signale zu den Empfangsgeräten transportieren. Zunächst sollen sie bis zu vier TV-Kanäle gleichzeitig an vier verschiedene Endgeräte übertragen können. Schon bald sollen Versionen mit acht Tunern folgen. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen SAT-IP-geeignete Satelliten-Receiver oder IP-LNBs auf den Markt kommen.

Auch HD-Übertragung ohne Abstriche möglich

Bei der Übertragung der Sat-TV-Programme soll es laut SES keine Qualitätsabstriche geben, die Nutzung einer Internetverbindung ist nicht erforderlich. Tablets, Smartphones, SmartTVs und Co müssen lediglich über eine geeignete Software verfügen. Ein Software-Update soll viele Geräte SAT-IP-fähig machen können. Alternativ ist der Zugriff per App möglich. Die verfügbaren Übertragungsbandbreiten sollen über Ethernet oder moderne Powerline-Adapter bei mindestens 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) liegen. Gleichzeitig übertragen lassen sich damit acht HD-Programme oder 25 bis 30 SD-Programme. Bei Nutzung von WLAN steht, auch abhängig von der Entfernung zum Router und von Störungen durch Nachbarnetze, weniger Bandbreite zur Verfügung. Der Sat-TV-Nutzer kann selbst entscheiden, welche Technik er nutzt.

Nutzung von SAT-IP ist kostenlos

Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer Astra Deutschland weist auf einen für die Kunden wichtigen Punkt hin: "Für die Übertragung der TV-Programme ins heimische IP-Netzwerk fallen keine Gebühren an, SAT-IP ist bis auf die Anschaffung der nötigen Hardware kostenlos." Elsäßer hebt auch die Vorteile für die TV-Sender hervor, da sie nun mehr Endgeräte erreichen und ihre Reichweite steigern können.

red
 Suche
 Letzte Meldungen
Dienstag, 18.06.2013
Bundesnetzagentur senkt Entgelte für die letzte Meile
Surface RT kostet nur 199 Dollar – für Schulen
Weltpremiere: 400-Gigabit-Verbindung für rechenintensive Aufgaben
20 Prozent Rabatt auf iTunes-Karten bei Real und Edeka
Montag, 17.06.2013
Skype Video Messaging: Frohe Filmchen jetzt auch offline
ESPN stellt 3D-Sportsender ab - schlechtes Omen für 3D-TV
Kampf gegen Kinderpornografie: Google baut Datenbank, eco sieht sich behindert
Amazon eröffnet neuntes Logistikzentrum bei Berlin
Mediaplayer Songbird verstummt für immer
Acer will immer noch Weltmarktführer werden
Amazon wird am Montag und Dienstag bestreikt
Samstag, 15.06.2013
RWE: Schnelles Internet für mehr als 100.000 Menschen auf dem Land
Cisco: Lunar-Projekt analysiert laufende TV-Sendungen per Gesichtsscan
Freitag, 14.06.2013
Tele-Columbus-Geschäftsführer: "Nach dem Verkauf ist vor dem Verkauf"
Schnäppchen-Alarm: Lovefilm-Flatrates bei Groupon
Weitere News
 
Datenschutz