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Dienstag, 17.07.2012 16:31

Angetouched: Die Office 2013 Preview

aus dem Bereich Computer

Anlässlich der Ankündigung von Office 2013 am Montag stellte Microsoft eine "Customer Preview" ins Netz, die kostenlos und unverbindlich einen Vorgeschmack auf die nächste Version der Büro-Software gibt. Das neue Office soll sich wie Windows 8 nicht nur mit Tastatur und Maus bedienen lassen, sondern auch auf Touchscreen-Geräte zugeschnitten sein. Wir haben die Vorschau daher auf einem Laptop mit Touchscreen ausprobiert.

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Verschiedene Office-Versionen

Mit der auf der Microsoft-Website gratis zum Download zur Verfügung gestellten Preview können Interessierte die Varianten Small Business Premium, ProPlus, Enterprise und die Endkundenausgabe Office 365 Home Premium austesten. Diese enthält Word, PowerPoint, Excel, Access, OneNote, Publisher und OneNote, die Business-Ausgaben außerdem den Messenger Lync und Videokonferenzen.

PDF-Dokumente bearbeiten, in der Cloud speichern

Microsoft hat seine Office-Suite zunächst optisch erneuert und farblich an das Metro-Design von Windows 8 angepasst. Unter der Oberfläche geht es vor allem um Vernetzung und die Cloud. Die Einbindung der Sozialen Netzwerke ist in der Preview schon zu sehen: Anwender können Fotos von Flickr sowie Videos aus YouTube einfügen und die vernetzten Kontakte werden in der People Card gesammelt, aus der nicht nur Adressdaten, sondern auch Status-Updates aus Facebook und LinkedIn ersichtlich sind. Anrufe sollen über Skype geführt werden können. Ebenfalls neu: Online-Videos lassen sich direkt in der Anwendung, zum Beispiel in Word, ansehen, außerdem PDF-Dokumente öffnen und bearbeiten. Beides klappte in unserem Test problemlos.

Office 2013 Preview Word
Word 2013 in der Preview. Screenshot: onlinekosten.de

Als Speicherort der Zukunft hat Microsoft seine Online-Festplatte SkyDrive vorgesehen, auf der die Dokumente standardmäßig abgelegt werden sollen. Offline vorgenommene Änderungen werden synchronisiert, sobald der Nutzer wieder eine Internetverbindung hat. Auch Office selbst kann in die Cloud verlagert werden. Per Abo lassen sich dann online alle gewohnten Funktionen nutzen. Der Cloud-Ansatz kommt vor allem mobilen Nutzern zugute, die von verschiedenen Geräten aus auf ihre Daten zugreifen möchten.

Zu dezenter Touch-Modus

Zu den größten Neuerungen in Office 2013 zählt die Touch-Ausrichtung. Hierzu verbirgt sich in den einzelnen Programmbestandteilen der Menüpunkt Touch Mode, der sich für einen schnelleren Zugriff an die Menüleiste pinnen lässt. Per Klick auf das Kreis-Symbol lässt sich dann zwischen der herkömmlichen und der Touch-Version umschalten. Wer große Unterschiede zwischen den zwei Benutzeroberflächen erwartet und auf eine Metro-Optik hofft, wird enttäuscht sein. Der Touch-Modus sorgt in erster Linie dafür, dass sich die einzelnen Menüpunkte und Auswahlbereiche mehr Freiraum verschaffen. So lassen sie sich besser mit dem Finger treffen, versehentliches Antippen der Nachbarsymbole wird gemindert. Das konnten wir auch mit dem Test-Notebook mit Touchscreen nachvollziehen, das mit Windows 7 läuft.

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