Wie bereits erwähnt, sind Sonys Ultrabooks aus der günstigen Preis-Schublade mit einem Core-i-Prozessor der zweiten Generation, einem Core i3, ausgerüstet. Unser Ivy-Bridge-Testgerät rechnet mit einem Intel Core i5-3317U mit zwei Kernen à 1,7 Gigahertz (GHz) Basistakt und Turbo Boost für bis zu 2,6 GHz. Mit 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer SSD mit 128 GB rundet der Hersteller die Ausstattung ab. Gegen einen Aufpreis sind im Onlineshop von Sony auch ein Intel Core i7-3517U mit 1,9 GHz, maximal 8 GB RAM sowie bis zu 512 GB SSD-Speicher wählbar. Wer sparen möchte, greift zur HDD-Variante. Der Arbeitsspeicher ließe sich laut Bedienungsanleitung selbst nachrüsten, ein Slot ist hierzu vorgesehen. Allerdings weist Sony daraufhin, dass eine eventuell nötige Reparatur im Fall eines Schadens dann nicht von der Garantie abgedeckt wird.
Sony Vaio T Test – Inhalt
- Seite 1: Design, Schnittstellen und Eingabegeräte
- Seite 2: Bestückung, Leistung und Akkulaufzeit
- Seite 3: Display, Sound, Software, Fazit und Test-Tabelle
Rechnet schnell, bootet schnell
Verglichen mit einem Intel Core i5-2467M mit 1,6 GHz aus der Vorgängerreihe schneidet das aktuelle Modell in Benchmarks besser ab. Auch das Verschnüren von JPG-Fotos zu einem ZIP-Päckchen erledigte die Hardware-Zusammensetzung im Vaio T13 knapp 20 Prozent schneller und war damit einem Intel Core i7-2637M mit 1,7 GHz ebenbürtig, den wir im Dell XPS 13 testen konnten. Die CPU liefert Intels neuen HD 4000 Grafikchip, der die zuvor genutzte HD 3000 Grafik überrundet: Nun wird die Schnittstelle DirectX-11 unterstützt und die von Intel versprochene Leistungssteigerung schlägt sich durchweg in besseren Benchmark-Ergebnissen nieder. Schon auf der offiziellen Ankündigung der Ivy-Bridge-Ultrabooks demonstrierte Intel anhand von Diablo III, das die Grafikleistung der neuen Ultrabook-Generation den Vorgängern überlegen ist. Nichtsdestotrotz wird kein Gaming-Laptop daraus.
In Sonys Onlineshop kann das T13 wie das kleinere T11 konfiguriert werden, das spiegelnde Display ist aber immer das gleiche. Bild: onlinekosten.de
Die SSD lässt das Notebook nicht nur flott aus dem Schlafmodus aufwachen, sondern auch generell Windows 7 zügig starten. Nach nur 15 bis 16 Sekunden war der Desktop zu sehen; kein Vergleich zu den Startzeiten von mehr als 30 Sekunden bei einer HDD-Installation.
Die genaue Leistung des Flashspeichers lässt sich besser einordnen, wenn ein Blick auf die Messergebnisse auf Seite 3 geworfen wird. Mit einer Windows-Bewertung von 7,9 liegt die SSD gleich auf mit den bislang schnellsten Modellen, auf die wir im Asus Zenbook UX21E Test und im Dell XPS 13 Test trafen. Auch die Schreib- und Leseraten von CrystalDiskMark erreichten ähnlich hohe Werte. Andererseits ist im Auslieferungszustand bereits ein Drittel belegt, knapp 60 GB freier Speicher müssen also reichen.
Akku: Herausnehmbar und ausdauernd
Das Gehäuse sieht gut aus, der Deckel gibt jedoch bei Druck nach. Bild: onlinekosten.de
Sony wirbt mit einer Akkulaufzeit von bis zu 9 Stunden. In der Praxis sind die von den Herstellern angegebenen Spitzenwerte natürlich nur unter optimalen Bedingungen zu erreichen. Werden ausschließlich Dokumente im Offline-Modus gelesen, sind 9 Stunden realistisch. Praxisnäher ist unser Messwert beim Abspielen eines Videos von der Festplatte. Rund 6 Stunden wurden erreicht, sodass auf Zugfahrten etwa drei Filme angeworfen werden können. Nicht nachvollziehen konnten wir die veranschlagten 30 Tage im Standby, wir ermittelten nur 10 bis 11 Tage – für ein Notebook aber immer noch ein guter Wert. Bei simulierter Vollauslastung, die im alltäglichen Umgang mit dem Ultrabook eher selten beziehungsweise nicht konstant über einen solchen Zeitraum anzutreffen ist, leerte sich der Akku in unserem Test nach etwas mehr als 2 Stunden. Das entspricht der Laufzeit der Sandy-Bridge-Ultrabooks.
Bei dieser dauerhaften Herausforderung ließ sich auch gleich der maximale Geräuschpegel erleben, der bei dem Laptop zu erwarten ist – und der ist alles andere als hoch. Das Vaio T13 zeigt sich ganz Ultrabook-like und ist bei voller Leistung deutlich leiser als ein starkes Multimedia-Notebook wie das Dell XPS 15 (Test), das ohne sparsame Ultrabook-Prozessoren ausgeliefert wird. Wie still das leichte Vaio arbeiten kann, erfährt der Nutzer, sobald er die anspruchsvollen Programme beendet oder den Energiesparmodus aufruft. Hat es kaum etwas zu tun, ist es flüsterleise. Da zumindest in unserer Testkonfiguration keine HDD eingebaut ist, fällt auch das Festplattenklackern weg.