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Freitag, 20.07.2012 00:16

Gelungener Einstand: Sony Ultrabook T13 im Test

aus dem Bereich Computer

Keinen Konfigurationsspielraum erlaubt Sony beim Display. Das Vaio T13 wird in allen Geschmacksrichtungen mit einem glänzenden 16:9-Bildschirm mit 1.366x768 Pixeln geliefert; weder eine matte Variante noch eine höhere Auflösung stehen auf der Karte. Das ist schade, denn bei Sonnenschein ist das Display nur noch lesbar, wenn es heller gestellt wird und das Maximum ist schnell erreicht. Deshalb wäre eine überdurchschnittlich hohe Helligkeit eine gute Wahl gewesen. Bezüglich der Farbwiedergabe macht der Bildschirm ebenfalls keine herausragende Figur. Farben wirken eher flau und etwas zu kalt. Schwarze Flächen driften schnell in Richtung Grau ab, was an den Blickwinkeln liegen könnte. Während der vertikale Winkel ausreichend groß ist, um auch zu zweit eine gute Sicht zu haben, bewirkt bereits minimales Neigen des Displays, dass das Bild viel zu hell oder zu dunkel wird. Für ein optimales Ergebnis muss der Nutzer frontal auf den Bildschirm blicken.

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Sony Vaio T Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Schnittstellen und Eingabegeräte
  • Seite 2: Bestückung, Leistung und Akkulaufzeit
  • Seite 3: Display, Sound, Software, Fazit und Test-Tabelle

Filme per Handbewegung pausieren

Zum Sound: Für ein flaches und leichtes Notebook sind die Lautsprecher überraschend laut einstellbar. Der Klang ist auf der höchsten Stufe aber nicht mehr völlig klar und insgesamt auch etwas flach. Zum Filmeschauen und für Webradio zwischendurch reichen sie aber absolut aus. Ein Gimmick stellt die Webcam dar. Sie lässt sich nicht nur für Chats, sondern auch zur Gestensteuerung nutzen. Das funktioniert nicht mit jedem Programm, nur Sonys Media Gallery, eine zentrale Anlaufstelle für Musik, Fotos und Videos, der Windows Media Player und der Internet Explorer erlauben Vor- und Zurückblättern oder Pausieren mit einer Handbewegung. Das Verstellen der Lautstärke wollte bei uns aber nicht klappen. Zusätzlich installiert Sony Office Starter und PlayMemories zum Teilen von Inhalten, beispielsweise von YouTube, Flickr oder Facebook. Vaio-typisch sind verschiedene Programme vom Desktop aus über eine anpassbare Leiste (Vaio Gate) zugänglich, die sich von oben ausklappt.

Fazit: Preis-/Leistungsverhältnis stimmt

Sony Vaio T13 Testbericht - Wertung 81 von 100 Punkten

Noch stellt sich bei den Ultrabooks nicht der von Intel vorausgesagte Erfolg ein; vielen ist die neue Geräteklasse, die einige Extras mitbringt, noch zu teuer. Sonys Vaio-T-Laptops dürften mit ihren günstigen Einstiegspreisen daher gute Chancen haben. Das Vaio T13 gibt es für rund 800 Euro mit Sandy-Bridge-Prozessor und 320-GB-Festplatte, für 100 Euro mehr wandern ein flotter, neuer Core i5 und eine schnelle SSD ins Gehäuse. Das Haar in der Suppe ist das zu dunkle und blickwinkelabhängige Display. Wen das nicht schmerzt, der erhält bei Sony ein pflegeleichtes und optisch schickes Ultrabook mit einer soliden Ausstattung, austauschbarem Akku, aufrüstbarem Speicher und allen Schnittstellen, die im Alltag benötigt werden.

Weitere Testberichte und eine Kaufberatung zum Thema Notebook liefert unser Hintergrundbereich. Mehr Ultrabooks im Überblick gibt es in unserem Ultrabook Vergleich.

Name: Vaio T13 (SVT1311W1ES)
Hersteller: Sony
Internet: www.sony.de
Preis: UVP: 899 Euro
Technische Daten
Prozessor: Intel Core i5-3317U mit 1,7 GHz (Intel HM76 Express-Chipsatz)
Grafikkarte: Intel HD 4000 (integriert)
Bildschirm: 13,3 Zoll (1.366x768 Pixel), glänzend
Akku: Herausnehmbarer Lithium-Polymer-Akku, Laufzeit: 133 Minuten unter Vollast / 558 Minuten Lesetest (WLAN aus) /
ca. 357 Minuten Videowiedergabe (Lautstärke + Display 50%, WLAN aus) / 10 bis 11 Tage Standby
Speicher: 4 GB DDR3 mit 1.333 MHz (auf 8 GB erweiterbar)
Festplatte: 128 GB SSD
Laufwerk: -
Kommunikation: Gigabit LAN, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 + HS
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-bit / Professional gegen Aufpreis (50 Euro)
Abmessungen: BxTxH: 323 x 226 x 18 mm Millimeter;
1,5 Kilogramm
Anschlüsse: HDMI, D-Sub (VGA), USB 3.0, USB 2.0, Kopfhörer, Kartenleser (SD, SDHC, SDXC, Memory Stick (Duo))
Sonstiges: HD-Webcam, Remote-Software für PS3, Adobe Acrobat X Standard, USB-3.0-Port mit Ladefunktion für MP3-Player
Lieferumfang: Notebook, Netzteil, Kurzanleitung
Benchmarks/Zahlen: Windows Leistungsindex:
CPU: 6,9 / RAM: 5,9 / 2D: 4,5 / 3D: 6,2 / HDD: 7,9

7-Zip: 164 JPG-Fotos (400 MB) ins .zip-Format:
13 Sek.

CPU-Benchmark: Cinebench 11.5: 2.38
PCMark 7: 3.782

Grafikchip:
Grafik-Benchmark FurMark; bei nativer Auflösung: 265 Punkte; 720p: 205
OpenGL: Cinebench 11.5: 11.21 BpS

HDD-Benchmark von CrystalDiskMark: Sequentielles Lesen/Schreiben:
488,2 / 258,6 MB/s;
zufälliges Lesen/Schreiben 512K:
327,9 / 304,7 MB/s
Energieverbrauch: Ausgeschaltet am Netz:
ca. 0,0 – 0,2 Watt
Eingeschaltet im Energiesparmodus:
ca. 7,1 Watt
Videowiedergabe im Energiesparmodus:
ca. 12 Watt
CPU-Benchmark-Test unter Höchstleistung (Displayhelligkeit 100%, WLAN + Bluetooth ein): ca. 26 Watt
Garantie: 2 Jahre Standard-Garantie (siehe Sony Garantie) / 3 Jahre Garantie für 89,90 Euro / 4 Jahre Garantie für 279,90
Pro & Contra
kompakt und leicht
pflegleichtes, hübsches Gehäuse
Leistung, schnelle SSD
lange Akkulaufzeit
Ports regulärer Größe, Kartenleser
gute Tastatur
nur zwei USB-Ports
zu dunkles Display
keine entspiegelte Version wählbar
schwerer als andere Ultrabooks
Bewertung:
Geschwindigkeit: 13/15
Ausstattung: 10/15
Display: 12/15
Bedienung/Komfort: 8/10
Maße/Gewicht: 14/15
Akkulaufzeit: 15/20
Verarbeitung: 9/10
Gesamt: 81/100 --- So testen wir Notebooks
Preis-Leistung: gut
red
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