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Mittwoch, 15.08.2012 13:31

D-Link DIR-505 im Test: Router, Repeater und mehr

aus dem Bereich Breitband

Um der auf 802.11b/g/n beschränkten Fritz!Box zu 802.11n-Verbindungen zu verhelfen und uns das Teilen von Daten anzuschauen, probierten wir darüber hinaus den Router-Modus aus – leider ohne Erfolg. Doch zunächst zum Setup: Für die grobe Router-Konfiguration kann auch zum iPhone, iPad oder Android-Gerät gegriffen werden, die entsprechende App nennt sich QRS (Quick Router Setup) Mobile. Die Feinjustierung muss aber wie gehabt im Web-Menü vorgenommen werden. Nachdem der Schalter auf "Router" umgestellt und der DIR-505 in die Steckdose eingesetzt wurde, konnten wir die Installation per Browser oder App starten. Dabei fiel uns auf, dass die von der Web-Oberfläche eingeblendeten Schritte nicht mit der Beschreibung im Handbuch übereinstimmen. So fragte uns der Assistent weder nach Einstellungen wie DHCP oder PPPoE noch nach Verschlüsselungsmethoden, was laut Anleitung geschehen sollte. Beides lässt sich später manuell aufrufen und ändern. Schlussendlich konnten wir den DIR-505 dennoch nicht in Betrieb nehmen. Obwohl wir den Router-Modus der Fritz!Box von AVM deaktivierten und das D-Link-Gerät gemäß Anleitung konfigurierten (mit aktueller Firmware-Version), ließ sich lediglich eine Verbindung zur Vermittlungsstelle herstellen, allerdings versäumte der DHCP-Server den einzelnen Geräten eine IP-Adresse zuzuweisen.

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D-Link DIR-505 Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Features, Testumgebung
  • Seite 2: D-Link DIR-505 als Repeater
  • Seite 3: Einsatz als Router, USB-Streaming, Fazit und Test-Tabelle

Auf eine Kostprobe der USB-Streaming-Funktion mussten wir hingegen nicht verzichten. Hierzu reicht es aus, den DIR-505 im Router/Access-Point-Modus in die Steckdose zu stecken und die WLAN-Geräte mit diesem zu verbinden. Rechner können über eine Web-Oberfläche direkt auf angeschlossene Datenträger zugreifen, für Smartphones und Tablet-PCs stellt D-Link eine App bereit: SharePort Mobile für Android ab Version 2.2 und iOS 4.3 oder höher. Darüber können auch Daten vom Gerät aus auf den Speicher hochgeladen werden, zum Beispiel unterwegs aufgenommene Fotos. Im Test konnten wir selbst Full-HD-Videos (1080p) flüssig von einem USB-Stick aus streamen, stießen aber auch auf Formate, die nicht unterstützt werden.

Fazit

D-Link DIR-505 Testbericht - Note 3,0

Als Repeater eingesetzt macht der D-Link DIR-505 eine gute Figur. Die Einrichtung geht zügig vonstatten und zuvor vom WLAN abgeschirmte Stellen werden anschließend zum möglichen Zugangspunkt. Schlechter schneidet das Setup ab. Theorie und Praxis weichen voneinander ab, mal lässt sich das Einstellungsmenü über die angegebene Adresse im Browser sofort aufrufen, mal erst nach mehreren Anläufen und manchmal überhaupt nicht. Die Gründe dafür erschlossen sich uns nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der DIR-505 für einen UVP von 69 Euro (Straßenpreis derzeit etwa 50 Euro) schlichtweg zu teuer ist, falls er allein als Repeater genutzt werden soll. Der Preis relativiert sich erst, wenn mehrere der gebotenen Funktionen benötigt werden oder speziell nach einem tragbaren Gerät gesucht wird.

Name: DIR-505
Hersteller: D-Link
Internet: www.dlink.de
Preis: UVP: 69 Euro
Technische Daten:
unterstützte WLAN-Standards: 802.11 b / g / n
unterstützte Frequenzbänder: 2,4 Gigahertz 
Abmessungen: 68x42x51 Millimeter
Gewicht: 113,4 Gramm
Modi: Router / Access Point, Repeater, Wi-Fi Hotspot
Verschlüsselung: WPA2, WPA, WEP-128, WEP-64
Extras WPS, USB-2.0-Port, rudimentäres Router-Setup via App für iOS und Android möglich, SharePort-Zugriff, DLNA-Medienserver
Pro & Contra:
Platzsparendes All-in-One-Gerät
Ladefunktion
Grundkonfiguration per Windows, Mac, Linux oder mobil möglich
gute Repeater-Leistung
USB-Streaming
keine 5-GHz-Unterstützung
teils komplizierte Einrichtung
kein gedrucktes Handbuch


Bewertung:
Installation (50%): ausreichend
Bedienung (30%): gut
Verarbeitung (20%): gut
Gesamtnote befriedigend (3,0)
Preis-Leistung: befriedigend
red
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