Als Hardware-Unterbau stehen dem Google Nexus 7 ein Quad-Core-Prozessor der Chipreihe Nvidia Tegra 3 und 1 Gigabyte (GB) RAM zur Verfügung. Wie bereits in anderen Tablet PC Testberichten nachzulesen ist, spielt das CPU-Grafik-Gespann problemlos Full-HD-Filme ab, die auf dem knackigen Display auch gut zur Geltung kommen. Schade an dieser Stelle, dass kein HDMI-Port vorhanden ist, um das Bild weiterzuleiten.
Google Nexus 7 Test – Inhalt
- Seite 1: Optik, Schnittstellen, Lautsprecher und Display
- Seite 2: Android-Oberfläche, Apps, Sprachassistent und Google Now
- Seite 3: Hardware, Akkulaufzeit, Fazit und Test-Tabelle
Ausdauernder Akku
Einfacher gehalten als beim Toshiba AT300 oder Asus Transformer Prime, beide jeweils mit Nvidia Tegra 3 bestückt, ist die Energieverwaltung. So stehen keine Modi zum Stromsparen oder für die volle Leistung bereit, das Tablet entscheidet selbständig. Versehentliches Akku-Leersaugen ist daher ausgeschlossen. Der Akku hält beim Abspielen von Videos etwa 10 Stunden lang, im Standby sollen etwa 12 Tage drin sein, was wir soweit bestätigen können.
Die Speicherkapazität liegt bei 8 GB (199 Euro) oder 16 GB (249 Euro) und sollte wohl überlegt ausgewählt werden, schließlich ist im Nachhinein keine Erweiterung möglich.
Fazit: Von wegen "billig"
Mit dem Nexus 7 lässt Google die Muskeln spielen: Selbstbewusst wirbt der US-Konzern mit der "weltweit größten E-Book-Sammlung" mit 4.000.000 Büchern und 600.000 Apps in Google Play. Das 7-Zoll-Tablet soll der Content-Vielfalt nun als perfekte Leinwand dienen. Offensichtliches Ziel ist es, mit einem Niedrigpreis möglichst viele Käufer zu erreichen, an denen sich später über Zusatzangebote Geld verdienen lässt. Und Amazon und Apple müssen sich warm anziehen, denn dieser Plan könnte aufgehen: Der von Asus entwickelte Tablet-PC ist optisch wie leistungstechnisch gelungen und Android 4.1 liefert so manche Annehmlichkeit, die es bei Android 4.0 noch nicht gab, und ist schlichtweg moderner.
Insgesamt ist das Nexus 7 mit Jelly Bean eine runde Sache und macht einfach Spaß. Doch das Schnäppchen birgt auch Contra-Punkte; derzeit wird keine UMTS-Variante geboten und es sind weder ein Kartenleser noch ein HDMI-Ausgang oder eine rückwärtige Kamera eingebaut. Wer damit leben kann, macht mit dem Nexus 7 absolut nichts falsch und erhält das vielleicht beste 7-Zoll-Tablet in seiner Preisklasse. Übrigens: Nvidia Tegra 3 zum günstigen Preis wird auch das Lenovo IdeaPad A2109A liefern; der 9-Zöller startet Ende September für 299 Euro - allerdings mit Android 4.0.
Weitere Tablet PCs im Test und eine Kaufberatung zum Thema Tablet PC liefert unser Hintergrundbereich.
| Name: |
Nexus 7
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| Hersteller: |
Asus / Google |
| Internet: |
play.google.com/store/devices |
| Preis: |
UVP: 199 Euro mit 8 GB, 249 Euro mit 16 GB
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| Technische Daten
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| Chipsatz/Prozessor: |
Nvidia Tegra 3 - Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz |
| Bildschirm: |
7 Zoll (1.280x800 Pixel) IPS-Display, Touchscreen, glänzend |
| Speicher: |
1 GB RAM, 8 GB Speicher (16 GB gegen Aufpreis) |
| Akku: |
Herstellerangaben: 9 Stunden Video, 10 Stunden Surfen, 300 Stunden (12,5 Tage) Standby
gemessen: 10 Stunden Videowiedergabe (WLAN ein oder aus), 11 Tage Standby |
| Kommunikation: |
WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth |
| Betriebssystem: |
Android 4.1 (Jelly Bean) |
| Abmessungen: |
199x120x10,5 mm Millimeter; 340 Gramm |
| Anschlüsse: |
Micro-USB, Kopfhörer (3,5 mm Klinke) |
| Sonstiges: |
GPS, NFC (Android Beam), Lagesensor, Beschleunigungsmesser, Magnetometer, 1,2-Megapixel-Webcam, Corning Gorilla Glas-Abdeckung |
günstiger Preis
praktisches Format
gute Verarbeitung
scharfes IPS-Display
lange Akkulaufzeit
Android 4.1
flüssige Performance
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wenige Schnittstellen
kein Kartenleser
keine 3G-Version
keine Fotokamera
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| Bewertung: |
| Geschwindigkeit (20%): |
sehr gut |
| Ausstattung (20%): |
befriedigend |
| Display (20%): |
gut |
| Bedienung/Handhabung (15%): |
sehr gut |
| Akkulaufzeit (15%): |
gut |
| Verarbeitung (10%): |
gut |
| Gesamt: |
gut (2,0) |
| Preis-Leistung: |
sehr gut |